David Letterman: Keine Reue über das Ende seiner Talkshow-Zeit

David Letterman Avalon 03.01.25
David Letterman hat seine Late-Night-Talkshow hinter sich gelassen und fühlt sich dabei ziemlich erleichtert. Der 78-jährige Entertainer zog sich 2015 aus dem TV-Business zurück und betrachtet es als Glücksfall, inmitten der turbulenten politischen Landschaft unter Präsident Donald Trump keine Plattform mehr zu bieten.
Lettermans Rückblick auf die Talkshow-Welt
Auf die Frage, ob er seine Zeit in ‚Jimmy Kimmel Live!‘ vermisse, gibt Letterman eine klare Antwort: „Man könnte denken, ja, aber nein – ich bin so froh, diesem Chaos entkommen zu sein.“ Er lobt seine Kollegen wie Stephen Colbert und Seth Meyers, die mit ihren Shows das demokratische System verteidigen. Letterman hat Trump bereits mehrmals in seiner Show zu Gast gehabt und bezeichnete ihn zuletzt als „Narren“, der sich dem Spott stellen muss. „Unabhängig von Partei oder Ideologie – wenn der Führer der freien Welt ein Narr ist, sollte er die Konsequenzen dafür erwarten und sich selbst hinterfragen“, erklärt er nachdenklich.
In einem weiteren Gespräch äußerte Letterman seine Dankbarkeit für die Satire in Formaten wie ‚Saturday Night Live‘, während er die „verkrüppelte“ Demokratie in den USA beklagt. Es scheint, als könnte Letterman zwar nicht mehr im Rampenlicht stehen, aber seine Stimme und Meinung sind weiterhin laut und klar, wenn es um die Herausforderungen der gegenwärtigen Zeit geht.





