Kristen Stewart erhält als Regisseurin mehr Anerkennung

Kristen Stewart – April 2025 – Avalon – Sacramento Screening
Kristen Stewart hat als Regisseurin von ‚The Chronology of Water‘ ein neues Kapitel in ihrer Karriere aufgeschlagen. Bekannt als Star der ‚Twilight‘-Saga, stellte Kristen fest, dass ihr mit diesem Regiedebüt mehr Wertschätzung entgegengebracht wird. Im Gespräch mit dem ‚Culture‘-Magazin der ‚Sunday Times‘ äußerte sie ihre Gedanken zur oft herablassenden Behandlung weiblicher Schauspielerinnen. „Schauspielerinnen werden wie Mist behandelt, das muss ich leider sagen“, so Kristen. Durch ihre Erfahrungen als Regisseurin bemerkte sie: „Plötzlich sprechen die Leute mit mir, als ob ich einen Kopf auf meinen Schultern hätte.“
Regisseur-Mythen und die Realität dahinter
Die 35-Jährige räumte auch mit dem Mythos auf, dass Filmemacher fast magische Fähigkeiten benötigen – eine Vorstellung, die ihrer Meinung nach vor allem von Männern aufrechterhalten wird. „Diese Idee wird von Männern aufrechterhalten. Für Schauspielerinnen ist es schlimmer als für Schauspieler – sie werden wie Marionetten betrachtet, obwohl sie das nicht sind“, erklärte sie. ‚The Chronology of Water‘ greift das bewegende Thema der von ihrem Vater missbrauchten Leistungsschwimmerin Imogen Poots auf. Kristen betonte, dass ein Mann diesen Film nicht hätte machen können.
Frauen haben oft weniger Raum in der Filmwelt, um ihre Geschichten zu erzählen. Kristen reflektiert über die Notwendigkeit, Stimmen von Frauen hörbar zu machen. „Ich wollte zu einer Welt sprechen, die darauf ausgelegt ist, Frauen zum Schweigen zu bringen“, betonte sie. „Wir müssen anderen Platz machen, damit unsere Erfahrungen sichtbar werden.“ Diese Entschlossenheit zeigt ihren Kampf für mehr Gleichberechtigung und Vielfalt im Filmgeschäft.
Foto: © BANG Media International – Kristen Stewart – April 2025 – Avalon – Sacramento Screening




