Penélope Cruz über Akzent-Herausforderungen in Hollywood

Penelope Cruz - L Immensita Premiere - 2022 - Getty

Penelope Cruz – L Immensita Premiere – 2022 – Getty

Penélope Cruz fühlte sich wegen ihres Akzents beurteilt, als sie in Hollywood anfing.
Die 51-jährige Spanierin, die im Laufe der Jahre unter anderem in ‚Open Your Eyes‘, ‚Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides‘ und ‚Mord im Orient-Express‘ mitspielte, sprach darüber, wie sich die Filmindustrie für Frauen im Laufe der Zeit verändert habe. Sie sagte zu ‚Extra‘: „Mit 18 begann ich auch auf Englisch zu arbeiten, aber ich sprach nur sehr wenig Englisch, weil ich zuvor Französisch gelernt hatte. Ich war in so vielen Situationen, in denen das auf eine bestimmte Weise betrachtet wurde – es war schwierig. Es hat sich verändert, aber es ist noch nicht an einem Punkt, an dem es einfach natürlich ist.“

Penélope verriet, dass es früher „eine große Diskussion“ darüber gegeben habe, Schauspieler mit Akzent zu besetzen. Sie fügte hinzu: „Als ich anfing, auf Englisch und in Amerika zu arbeiten, war es eine große Frage, ob man jemanden mit Akzent besetzt oder nicht. Es hat sich stark verändert – aber sehr langsam.“ Deshalb sei sie „sehr dankbar“ für ihre neueste Rolle als Myrna Mallow in Maggie Gyllenhaals kommendem Frankenstein-Spin-off ‚The Bride. Sie sagte: „Dass Maggie so etwas macht … es ergibt alles Sinn … es spiegelt eine Realität wider, die es auch damals schon gab. Es verleiht der Figur etwas Zusätzliches, und ich bin sehr dankbar, dass sie an mich gedacht hat.“

Zuvor hatte Penélope außerdem eingeräumt, dass sie die Beziehung zu sich selbst heute mehr schätze als noch vor Jahrzehnten. Im Gespräch mit Elle Spain über die innere Ruhe, die Erfahrung mit sich bringt, sagte sie: „Wenn du mich fragst, wie meine Beziehung zu mir selbst heute ist im Vergleich zu der in meinen Zwanzigern oder Dreißigern – ehrlich gesagt bevorzuge ich die jetzige. Wegen der Art, wie ich mich fühle. Vielleicht hätte ich das früher nicht gesagt.“ Sie ergänzte: „Ich nutze jedes Jahrzehnt, jeden Moment – und ich denke nie: Früher war ich besser.“

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