Henry Winkler: Serien-Aus hatte körperliche Auswirkungen

Henry Winkler - AUG 18 - DPA

Henry Winkler – AUG 18 – DPA

Auch mit 77 Jahren kann sich US-Star Henry Winkler nicht vorstellen, seine Schauspielkarriere an den Nagel zu hängen. Im Interview spricht er über prägende Erlebnisse seiner Karriere und er erklärt, wie es für ihn nach der letzten Staffel von Barry weitergehen soll …

Winkler hat viele Fähigkeiten: Der 77-Jährige ist Schauspieler, Regisseur, Produzent, Autor und seit Mitte der 70er-Jahre fester Bestandteil Hollywoods. Mit seiner Rolle Arthur Fonzarelli, alias „The Fonz“, in der legendären Sitcom ‚Happy Days‘ (1974 bis 1984) spielte er sich ins Gedächtnis der Zuschauerinnen und Zuschauer. An seinen damaligen Durchbruch erinnert sich der 77-Jährige immer noch mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Nach zehn Jahren am Set von ‚Happy Days‘ war es damals ein ganz komisches Gefühl, Abschied zu nehmen. All meine Träume haben sich mit der Rolle erfüllt und plötzlich war alles vorbei.“ Er habe damals nicht gewusst, wie er mit dem Schmerz umgehen sollte, gesteht der gebürtige New Yorker. Es habe sich sogar auf seinen Körper ausgewirkt: „Ich hatte starke körperliche Schmerzen.“ Der Schauspieler erklärt: „Ich wusste nicht, wie es für mich in der Branche weitergeht. Ich hatte keinen Plan und habe mich gefragt: Wird das nächste Projekt, an dem ich mitwirke, genauso einflussreich sein?“ Es scheint, als hätte der Darsteller bislang ein gutes Händchen für seine Rollen gehabt. Denn auch als Schauspiellehrer Gene Cousineau wurde er von Kritikern und Fans gleichermaßen gefeiert. Für seine Darbietung in der dunklen Comedy-Show ‚Barry‘ (seit 2018) erhielt er einen Emmy als „Bester Nebendarsteller. Die vierte und letzte Staffel der Serie (ab jetzt zu sehen auf Sky) löse, so Winkler, ähnliche Gefühle wie das Ende von ‚Happy Days‘ in ihm aus. „Ich spüre wieder die gleichen Schmerzen. Der Unterschied ist, dass ich jetzt um einiges älter bin als damals. Aber ich weiß wieder nicht, wie es für mich weitergehen soll. Wird meine nächste Rolle genauso ein Hit werden?“ Er habe jedoch gelernt, besser mit der Ungewissheit umzugehen und blickt hoffnungsvoll auf „die Wege, die sich auftun werden.“ Ein Ziel des TV-Stars: „Mein Sohn Max ist mittlerweile selbst Regisseur, und er hätte mich gerne in seiner nächsten Produktion dabei. Bislang steht nur das Drehbuch, und wir wissen nicht, ob jemals etwas daraus wird. Aber die Vorfreude darauf, dass mein Sohn und ich zusammenarbeiten könnten, ist riesig.“

©Bilder:Bang Media International

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