Steven Spielberg verrät, weshalb ‚Robopocalypse‘ pausiert wurde

Steven Spielberg - US Premiere - Indiana Jones and the Dial of Destiny - ABImages

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Steven Spielberg hat ein ambitioniertes Projekt erst einmal auf Eis gelegt: die Verfilmung des Science-Fiction-Buchs ‚Robopocalypse‘ von Daniel H. Wilson aus dem Jahr 2011. Der Grund? Der Film drohte das teuerste Vorhaben seiner Karriere zu werden. Trotz Spielfilmlänge und großer Begeisterung für die Vorlage brachten die kalkulierten 200 Millionen Dollar Produktionsbudget Spielberg dazu, aufs Bremspedal zu treten. Gegenüber ‚Empire‘ ließ er durchblicken: Die finanziellen Risiken waren einfach enorm, und ein Flop hätte womöglich sogar ein ganzes Filmstudio mit in den Abgrund gerissen.

Projekt im Spannungsfeld der Finanzen

Spielberg gab zu, dass er ursprünglich mit seiner Firma DreamWorks an Bord gehen wollte, um ‚Robo‘ zu realisieren. Doch das kostspielige Projekt war selbst für ihn eine Nummer zu groß. „Ich wollte ‚Robo‘ nicht selbst finanzieren,“ gestand Spielberg. „Anderen Studios sollte die Regiearbeit schon wert sein—aber das Budget machte mir Bauchschmerzen.“ Schließlich zweifelte er daran, dass genug Zuschauer in die Kinos strömen würden, um den gigantischen finanziellen Aufwand zu rechtfertigen. Sein Fazit: Lieber auf Nummer sicher gehen als mit einem teuren Risiko das Gesicht verlieren.

Doch Spielberg bleibt kreativ in Bewegung: Weiterhin plant er, neue Science-Fiction-Filme zu drehen und hat sogar seinen ersten Horrorfilm im Visier. Ganz aktuell arbeitet er an einem Western, den er auf dem South by Southwest in Austin ankündigte. Der Film soll den typischen Genre-Klischees entfliehen und eine frische Perspektive bieten. Die Sehnsucht nach einem Western hat Spielberg schon lange begleitet, wie er 2021 verriet. Irgendwann könnte es tatsächlich soweit sein – und wir sehen den Meisterregisseur in neuer Rolle mit Sporen an den Stiefeln.

Foto: © BANG Media International – Steven Spielberg – US Premiere – Indiana Jones and the Dial of Destiny – ABImages

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