Olivia Rodrigo verarbeitet komplexe Gefühle in neuem Album

Olivia Rodrigo - Getty Images - Glastonbury - June 2025

Foto (c) Bang Showbiz // Olivia Rodrigo – Getty Images – Glastonbury – June 2025

Olivia Rodrigo hat für ihr kommendes Album stark auf persönliche Erfahrungen zurückgegriffen – insbesondere auf Emotionen wie Eifersucht und Sehnsucht, die sie in ihrer ersten „erwachsenen“ Beziehung erlebt hat.
Die 23-Jährige, die zuletzt mit dem Musiker Cameron Winter in Verbindung gebracht wurde, nachdem ihre zweijährige Beziehung mit Louis Guinness geendet sein soll, beschreibt ihr drittes Album ‚You Seem Pretty Sad For A Girl So In Love‘ als experimentell und geprägt von vielen „traurigen Liebesliedern“. Im Gespräch mit ‚Audacy Check In‘ erklärte sie: „Ich glaube, die Herausforderung für mich war, Songs über romantische Liebe auf eine positive Weise zu schreiben.“ Als sie mit der Arbeit an dem Album begann, sei sie frisch verliebt gewesen, in ihrer ersten „großen“ Beziehung. „Einen Song über Glück zu schreiben, ist viel schwieriger als einen über Herzschmerz“, erklärte die Popikone.

Gleichzeitig habe sie sich bewusst dazu herausgefordert, klassische Liebeslieder neu zu denken. Dabei wollte sie nicht nur die schönen Seiten beleuchten, sondern auch die komplizierten Gefühle, die Beziehungen begleiten können. „Ich wollte eine Liebesgeschichte erzählen und dabei auch die negativeren Emotionen einfließen lassen, wie Sehnsucht, Verlangen, Eifersucht oder das Vermissen des Partners, wenn er nicht da ist“, so Rodrigo. Der ungewöhnliche Albumtitel entstand eher zufällig während eines Gesprächs mit ihrem Produzenten Dan Nigro. „Wir haben uns unterhalten und er sagte einfach: ‚Du wirkst ziemlich traurig für ein Mädchen, das so verliebt ist'“, erinnerte sich die Sängerin. Für Rodrigo war sofort klar: „Das ist es. Das wird der Albumtitel.“ Sie sei sehr zufrieden damit, da er die Grundidee des Albums perfekt zusammenfasse.

Die Veröffentlichung von ‚You Seem Pretty Sad For A Girl So In Love‘ ist für den 12. Juni geplant. Bereits zuvor hatte Rodrigo in einem Interview mit der britischen ‚Vogue‘ erklärt, warum sie sich besonders zu melancholischen Liebesliedern hingezogen fühlt. Viele ihrer Lieblingssongs seien gerade deshalb so berührend, weil sie eine Mischung aus Angst und Sehnsucht transportieren. Diese Ambivalenz spiegele auch ihre eigenen Erfahrungen wider, denn selbst in glücklichen Beziehungen lösten sich Unsicherheiten nicht automatisch auf.

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