Bennifer aus Münster: Wie Texas Patti zu ihrem legendären Künstlernamen kam

Foto: https://www.instagram.com/texaspatti/
Heute ist Texas Patti eine feste Größe der Erotikbranche — der Künstlername funktioniert international, in Deutschland ohnehin, seit ihrem Umzug auch in den USA. Entstanden ist er allerdings ohne Agentur, ohne Strategie, ohne Plan: In ihrer kleinen Wohnung in Münster überlegten die BestFans-Creatorin und ihr Mann Patrick damals spontan, wie sie sich nennen könnte. „Wir brauchten halt irgendeinen Namen“, erzählt sie heute lachend.

Auffällige Namen mit Wiedererkennungswert seien in der Branche wichtig gewesen. Also ging das Paar amerikanische Bundesstaaten durch — New York zu kompliziert, Las Vegas zu lang, Texas dagegen kurz und einprägsam. Der zweite Teil entstand nach dem Vorbild „Bennifer“ aus ihren echten Vornamen: aus Betty und Patrick wurde „Patti“.
Warum es unbedingt amerikanisch klingen sollte? „Damals waren die Staaten in der Branche einfach das große Ding“, sagt sie. „Alles wirkte größer, glamouröser und internationaler.“ Dass der Name später tatsächlich in den USA zünden würde, habe sie nie gedacht. Den Beweis lieferte ihre erste große Messe dort: „Dann kamen Leute zu mir an den Stand, haben ‚Texas Patti‘ gelesen und direkt gefragt, ob ich aus Texas käme.“ Sagte sie dann, sie komme aus Deutschland, seien viele irritiert gewesen — andere fanden es umso lustiger. „Gerade weil der Name so absurd ist, bleibt er den Leuten im Kopf.“

Eine Pointe fiel selbst ihr erst spät auf: dass im Wort „Texas“ das Wort „Sex“ steckt. „Das hatte ich bis zu dem Moment noch nie wahrgenommen.“





