Juliane Seyfarths zweites Ich: Wie die Weltmeisterin als „Nayeli Rose“ ihre erotische Seite zeigt

Foto: https://www.bestfans.com/nayelirose
Juliane Seyfarth erweitert ihr Profil – und das abseits der Schanze. Die zweimalige Mannschaftsweltmeisterin im Skispringen hat sich unter dem Pseudonym „Nayeli Rose“ eine zweite Öffentlichkeit aufgebaut. Auf der Plattform BestFans präsentiert die 35-Jährige exklusive Inhalte, die bewusst nichts mit ihrem Leistungssport zu tun haben .
Klare Trennung zwischen Sport und Kunst
Seyfarth, Olympiateilnehmerin von 2018, 2022 und mit Blick auf 2026, betont die bewusste Trennung ihrer beiden Rollen. Im Skispringen ist sie die Athletin Juliane Seyfarth. Für ihre künstlerischen Projekte nutzt sie ein eigenes Pseudonym – und damit eine klar definierte Bühne.
Diese Differenzierung ist strategisch. Während sie im Wintersport für Disziplin, Technik und Leistung steht, inszeniert sie sich online kreativ und freizügig. Die Fotos reichen von professionellen Shootings auf Ibiza über künstlerische Aktfotografie bis hin zu sommerlichen Lifestyle-Motiven. Seyfarth versteht diese Inhalte ausdrücklich als Kunstform – nicht als Verlängerung ihrer Sportkarriere.
Digitale Reichweite mit persönlicher Note
Mit 3.429 Fans, 192 Posts, 31 Videos und 219 Fotos hat sich „Nayeli Rose“ eine relevante Community aufgebaut. Auffällig ist dabei weniger die schiere Zahl als die Art der Interaktion. Laut Mitteilung betreut sie ihr Profil persönlich, beantwortet Nachrichten und sucht aktiv den Austausch.
Die Resonanz ist eindeutig positiv. Kommentare wie „Umwerfend schön“ oder „Traumkörper einer Traumfrau“ zeigen, dass die Inhalte Aufmerksamkeit erzeugen. Entscheidend ist jedoch ein anderer Aspekt: Seyfarth hebt hervor, dass sie besonders das Feedback von Frauen schätzt. Sie nähmen stärker die künstlerische Dimension wahr und nicht nur den Körper. Einige fühlten sich inspiriert und wünschten sich sogar gemeinsame Shootings.
Selbstvermarktung im Spitzensport
Seyfarths Schritt steht exemplarisch für eine Entwicklung im Spitzensport. Athletinnen und Athleten suchen zunehmend nach eigenständigen Plattformen, um sich unabhängig von Verbänden, Medienlogiken und klassischen Sponsorenmodellen zu positionieren. Digitale Kanäle ermöglichen direkte Monetarisierung und Selbstinszenierung.
Dabei bewegt sich Seyfarth auf einem sensiblen Terrain. Skispringen ist eine traditionsreiche Disziplin, deren öffentliche Wahrnehmung stark leistungsorientiert geprägt ist. Mit ihrem künstlerischen Zweitprofil erweitert sie dieses Bild – ohne es nach eigener Darstellung zu vermischen.
Leistungssport und Selbstverwirklichung
Sportlich bleibt Seyfarth ambitioniert. Die zweifache Weltmeisterin (Team und Mixed-Team 2019), frühere Junioren-Weltmeisterin und vierfache Weltcup-Siegerin bereitet sich auf ihre nächste olympische Herausforderung vor. Parallel dazu baut sie ihre kreative Identität weiter aus.
Ihr Beispiel zeigt: Spitzensport und individuelle Selbstverwirklichung schließen sich nicht zwangsläufig aus. Vielmehr entstehen neue Modelle der Sichtbarkeit – jenseits klassischer Rollenbilder.





