So viel Geld hat Anne Wünsche 2025 verdient

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2025 war für Anne Wünsche ein Jahr der Extreme: beruflich erfolgreicher denn je, privat so herausfordernd wie lange nicht. Als eine der umsatzstärksten Erotik-Influencerinnen Deutschlands spricht sie in diesem Interview offen über Geld, harte Arbeit und Selbstbestimmung – aber auch über Krankheit, Trennung und rechtliche Auseinandersetzungen.
Anne, laut einem aktuellen BestFans-Ranking bist du 2025 die zweiterfolgreichste Erotik-Influencerin Deutschlands. Was bedeutet dieser Titel für dich?
Wow – das macht mich natürlich sehr stolz. Gleichzeitig muss man fairerweise sagen, dass BestFans nur für einen kleineren Teil meines Umsatzes verantwortlich ist. Schön ist diese Anerkennung trotzdem. Und klar: Wenn ich schon auf Platz zwei stehe, ist das Ziel für 2026 ganz eindeutig Platz eins.
Wie lukrativ sind OnlyFans, BestFans & Co. wirklich – was hast du 2025 konkret verdient?
So lukrativ, dass ich definitiv nicht vorhabe, in naher Zukunft damit aufzuhören. Allein mit OnlyFans werde ich dieses Jahr die Zwei-Millionen-Marke knacken und meinen Umsatz dort im Vergleich zum Vorjahr sogar verdoppeln. Das ist schon enorm und macht mich unglaublich stolz – vor allem als dreifache Mama. Mit meinem Körper auf diesem Niveau Geld verdienen zu können und dabei selbstbestimmt zu arbeiten, erfüllt mich sehr. Ich liebe diesen Job.
Von außen wirkt vieles leicht verdientes Geld. Wie viel Arbeit, Planung und Verzicht steckt tatsächlich hinter deinem Erfolg?
Dahinter steckt tägliche, sehr konsequente Arbeit. Viele reduzieren das auf „einfach Bilder posten“ und sprechen dann schnell von keinem „richtigen Job“. In Wirklichkeit führe ich ein Unternehmen mit über zehn Mitarbeitenden, die sich um meinen Onlineshop kümmern. Ich arbeite mehrere Stunden am Tag an Planung, Content, Organisation und Strategie – und allein das tägliche Chatten mit den Fans nimmt enorm viel Zeit in Anspruch. Dieser Erfolg kommt nicht von selbst, er ist das Ergebnis von Struktur, Disziplin und konstantem Einsatz.
Auf Instagram hast du geschrieben: „Was war das für ein Jahr?“ – Was hat 2025 für dich so besonders gemacht?
Trotz dieses enormen Umsatzes war 2025 für mich persönlich eine echte Baustelle. Anfang des Jahres habe ich die Diagnose Adenomyose bekommen, im August folgte nach sechs Jahren die Trennung, dann war mein Instagram-Account wochenlang gesperrt und aktuell belastet mich zusätzlich ein Gerichtsprozess mit dem Vater meiner Tochter. Dazu kamen viele Dinge, die ich bewusst nicht öffentlich gemacht habe: Mitarbeitende, die mein Vertrauen enttäuscht haben und gehen mussten, Freundschaften, die ich beenden musste. Ich würde sagen, 2025 hat bei mir noch einmal gründlich aufgeräumt – beruflich wie privat. Es war extrem fordernd, aber auch klärend.
Wenn du auf 2025 zurückblickst: Welcher Moment hat dich emotional am meisten überrascht?
Negativ ist ganz klar der aktuelle Konflikt mit meinem Ex-Partner vor Gericht. Das hat mich noch einmal stark aus der Bahn geworfen, dazu kann und möchte ich mich im Moment öffentlich aber nicht weiter äußern. Positiv waren die Geburtstage meiner Kinder. Es ist jedes Jahr aufs Neue überwältigend zu sehen, wie schnell die Zeit vergeht und wie sehr sie sich verändern. Meine große Tochter Miley ist dieses Jahr schon zwölf geworden, meine mittlere Tochter Juna zehn – das hat mich sehr bewegt.
Was hat dich dieses Jahr über dich selbst gelehrt – unabhängig von Erfolg oder Geld?
2025 hat mir sehr deutlich gezeigt, dass ich mir ehrlicher und bewusster die Frage stellen muss, was ich wirklich will. Welchen Partner wünsche ich mir? Wo möchte ich leben? Was sind meine persönlichen Ziele – und wer bin ich eigentlich? Im Moment fühlt es sich an, als müsste ich mein Leben neu zusammensetzen. Nicht beruflich, dort stehe ich sehr stabil, sondern vor allem privat. Dieser Prozess ist herausfordernd, aber auch notwendig.
Du hast den Rechtsstreit gegen Oliver Pocher gewonnen. Hat sich Oliver Pocher inzwischen bei dir gemeldet oder entschuldigt?
Nein, es gab keinerlei Kontakt oder Entschuldigung – was ehrlich gesagt auch nicht überraschend war. Stattdessen hat er ein Video veröffentlicht, das den Eindruck vermittelt, als sei ihm das alles völlig egal. Ich finde es eher traurig, dass offenbar noch immer nicht verstanden wird, welche Auswirkungen solche „Witze“ oder falschen Darstellungen auf andere Menschen haben können. Für mich hat das mit Comedy nichts mehr zu tun. Es wirkt, als wolle er diese Grenze auch gar nicht anerkennen, vermutlich weil genau diese Art von Provokation für ihn wirtschaftlich erfolgreich ist. Mein persönlicher Eindruck ist, dass dabei oft außer Acht gelassen wird, dass reale Menschen betroffen sind. Das empfinde ich als sehr schade. Mehr möchte ich dazu aktuell nicht sagen.
Was wünschst du dir für 2026 mehr: Ruhe, Wachstum oder etwas völlig anderes?
An erster Stelle ganz klar mehr Ruhe und Frieden. Die Machtspiele mit meinem Ex-Partner begleiten mich nun seit sechs Jahren, und ich möchte diesen Kreislauf endlich beenden – vor allem meiner Tochter Juna zuliebe. Sie hat das nicht verdient. Kinder brauchen Eltern, die ihnen Halt geben, nicht Konflikte, die auf ihrem Rücken ausgetragen werden. Natürlich wünsche ich mir auch privat einen Neuanfang: einen Mann, der uns so annimmt, wie wir sind, und mit dem man ein stabiles, schönes Leben aufbauen kann. Beruflich darf es ebenfalls weiter nach oben gehen – mein Ziel ist es ganz klar, den Umsatz 2026 noch einmal deutlich mehr als zu verdoppeln.
Und zum Abschluss: Wie verbringst du Weihnachten und Silvester – bewusst ruhig oder ganz anders als früher?
Weihnachten verbringen die Mädels dieses Jahr bei Henning, da wir uns dabei jedes Jahr abwechseln und er diesmal an der Reihe ist. Heiligabend werde ich mit Savio und seinem Papa verbringen – wir gehen gemeinsam essen und danach gibt es die Bescherung. Für Silvester hatte ich eigentlich geplant, unsere erste Fernreise mit allen drei Kindern zu machen. Das hat sich allerdings erledigt, da für Juna ein Reiseverbot besteht. Deshalb bleiben wir dieses Jahr zu Hause – zum ersten Mal seit vielen Jahren. Normalerweise feiern wir Silvester an den schönsten Stränden Thailands, in der Wärme. Das muss diesmal leider ausfallen.





