A$AP Rocky

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A$AP Rocky: Anklage wegen Schießerei

Die Staatsanwaltschaft von Los Angeles hat Anklage gegen A$AP Rocky (33) erhoben. Dem Rapper ('Praise The Lord') wird zur Last gelegt, im November 2021 in Hollywood mit einer halbautomatischen Waffe auf einen Bekannten geschossen zu haben.

Verhaftung am Flughafen

Im April 2022 wurde der Musiker daraufhin am Flughafen von Los Angeles verhaftet, als er gerade gelandet war. Im Polizeibericht hieß es: "Eine Streiterei eskalierte und der Verdächtige schoss auf das Opfer. Das Opfer wurde nur leicht verletzt und später medizinisch behandelt. Der Verdächtige und zwei männliche Begleiter flohen zu Fuß." Vor der Verhaftung hatte der Star, der mit bürgerlichem Namen Rakim Mayers heißt, Urlaub auf Barbados mit seiner damals schwangeren Freundin Rihanna (34) gemacht. Anschließend kam der Rapper wieder auf freien Fuß, doch jetzt wurde endlich Anklage wegen des Zwischenfalls erhoben. Erst vor wenigen Tagen hatte das vermeintliche Opfer der Schießerei, Terell Ephron, eine Zivilklage angekündigt.

A$AP Rocky vor Gericht

Jetzt wird darüber gestritten, ob A$AP Rocky geplant auf seinen Kumpel geschossen hat. Terell glaubt nämlich, dass sein einstiger Schulfreund absichtlich eine Waffe zum Treffen mitbrachte. Der Bezirksstaatsanwalt George Gascón betonte, dass es sich bei dem Abfeuern einer Waffe um eine ernsthafte Straftat gehandelt habe, die wesentlich tragischere Konsequenzen nach sich hätte ziehen können — sowohl für das Opfer als auch für Umstehende. Seine Behörde habe sich den Fall genau angeschaut und sieht ausreichend Grund zur Anklage. Am Mittwoch soll A$AP Rocky zwecks Anhörung vor Gericht erscheinen.

Bild: Michael Simon/startraksphoto.com