Adel Tawil über seine Prioritäten: Andere mussten zurückstecken

Adel Tawil

Gerald Matzka/picture-alliance/Cover Images

Sänger Adel Tawil (44) kann stolz auf seine Karriere sein, aber dafür wurde auch ein Preis bezahlt. Und den hat nicht nur er gezahlt, wenn man ihm glauben darf.

Wenn der Beruf Vorrang hat

In der Radiosendung 'Music Made in Germany' von RPR1 findet der Künstler harte Worte über sein Verhalten. Er sei ein "krasser Egoist" gewesen. Die Musik ging vor und da standen die Familie und Freund*innen an zweiter Stelle. "Es ist nicht leicht, mit so jemandem wie mir sein Leben zu verbringen", merkte der Vater einer vierjährigen Tochter an. Mittlerweile ist ihm das klar geworden und so erzählt er, dass der von vielen so gewünschte Ruhm durchaus seine Schattenseite hat. Beziehungen wären nicht gleichberechtigt. "Besonders schwer wird es, wenn in einer Beziehung Neid aufkommt. Also wenn man merkt, dass der andere auf einmal genau dasselbe haben will."

Adel Tawil kam durch die Pandemie zum Nachdenken

Adel Tawils Bestandsaufnahme kam nicht von ungefähr. Wie Millionen andere wurde der Berliner durch die Pandemie aus der Bahn geworfen und musste sich überlegen, was eigentlich wirklich wichtig ist. Auf der anderen Seite fehlte ihm die Bühne sehr und er wusste nicht viel mit sich anzufangen. Der Star achtete nicht mehr auf sich, nahm zu, bis er Weihnachten 2020 einen Schlussstrich zog und sich selbst motivierte.

Was ihn psychisch und körperlich gerettet hat, war Yoga. Die Hot-Yoga-Session waren ein bisschen so, als ob er auf der Bühne sehen würde. Aller Stress fiel von ihm ab, wie er 'Brisant' erzählte: "Man geht, glaube ich, auch bewusster durchs Leben, wenn man im Yoga diese Selbstliebe, ein neues Selbstbewusstsein entdeckt. Ich kann mir nicht vorstellen, mir abends nach einer Yogastunde irgendein Fast Food einzuverleiben. Dann schreit der Körper eigentlich nach etwas Frischem, nach etwas Vegetarischem." So gestärkt kann Adel Tawil nun wieder auf der Bühne stehen und sein neues Album 'Spiegelbild' vorstellen.

Bild: Gerald Matzka/picture-alliance/Cover Images

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