Alec Baldwin: Todesschuss am Set und die Folgen für seine Psyche

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Alec Baldwin (66) stand im Jahr 2021 vor einem absoluten Albtraum. Während der Dreharbeiten zu 'Rust' kam es zu einem tragischen Vorfall, als der Schauspieler einen Revolver abfeuerte, der versehentlich mit scharfer Munition geladen war. Dabei verlor die Kamerafrau Halyna Hutchins tragisch ihr Leben. Der Prozess, in dem die Verantwortung für ihren Tod ermittelt werden sollte, wurde zu einer belastenden Herausforderung für den Hollywoodstar.
Ein offenes Gespräch über Schmerz und Verlust
Für Alec Baldwin war das Ganze nicht nur surreal – es war ein emotionales Auf und Ab. In der ersten Episode seiner neuen TLC-Reality-Show 'The Baldwins' öffnete er sich zusammen mit seiner Frau Hilaria Baldwin (41) über die düstere Erfahrung. „Ich kann nicht glauben, was wir durchgemacht haben“, gestand er in einem Vorschauclip gegenüber 'People'. Dabei zeigte er sich besorgt um das Wohlergehen seiner Frau: „Es tut mir leid, was dir angetan wurde und wie sehr es dich verletzt hat.“ Diese Gespräche zeigen, wie tief der Schmerz sitzt und wie sehr die Tragödie die Familie getroffen hat.
Alec Baldwins psychische Belastung nahm erheblich zu, insbesondere nachdem er im Januar 2023 wegen fahrlässiger Tötung angeklagt wurde. Hilaria beschrieb in der Show, wie sich sein Zustand während dieser Zeit verschlechterte und auch seine Zwangsstörung intensiver wurde. „Jeder, der Alec kennt, hat gesehen, wie es ihm ging“, erklärte sie. In seinen dunkelsten Momenten stellte Alec fest: „Ich bin glücklicher, wenn ich schlafe, als wenn ich wach bin.“ Im Juli 2024 wurde Baldwin schließlich vor Gericht gestellt, doch der Fall wurde abgewiesen, nachdem der Richter feststellte, dass wichtige Beweise der Verteidigung vorenthalten wurden. Derweil wurde Hannah Gutierrez-Reed, die für die Waffen am Set verantwortlich war, für schuldig befunden und zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt.
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