Alicia Vikander (33) gab in einem Interview Einblicke in den Arbeitsalltag hinter den glamourösen Fassaden des Filmgeschäfts und ist demnach froh, dass bei Nacktszenen immer öfter Intimitätskoordinatoren zugegen sind, die die Akteure vor unangenehmen oder bedrohlichen Situationen bewahren.

Schutzlos ausgeliefert

Hätte es solche Intimacy Coaches doch bloß schon gegeben, als ihre Karriere begann, sagte die Schwedin dem britischen Magazin 'Harper’s Bazaar', denn dann wäre sie beim Dreh nie in Situationen geraten, in denen sie sich schutzlos fühlte. "Ich war in Situationen, die nicht in Ordnung waren, wo ich mich nicht beschützt fühlte", erklärte sie und beschreibt, wie es bei Dreharbeiten bisweilen zuging: "Jeder (am Set) machte sein eigenes Ding und mittendrin hast du einen Schauspieler, der stundenlang nackt herumsitzt. Jemand sollte einen Bademantel bringen, kommt aber nicht. Später wird klar, dass das nicht richtig war. Man hätte auf mich achtgeben sollen."

Alicia Vikander nennt keine Namen und Filmtitel

Die Schauspielerin, die mit ihrem Kollegen Michael Fassbender verheiratet ist, gestand, dass intime Filmszenen "niemals einfach" seien, egal wieviel Erfahrung man damit habe. "Das einzige, was man nie improvisieren kann, ist eine intime Szene – du brauchst eine Choreographie und musst dich daran halten. Solche Szenen sind einfach das Schlimmste. Ich fühle mich sehr wohl in meinem Körper und ich habe schon allerhand Nackt- und Sexszenen gedreht, aber es ist niemals einfach", betonte Alicia Vikander, die darauf verzichtete, den Film zu nennen, bei dessen Dreh sie sich besonders unwohl gefühlt hatte.

Bild: Sara De Boer/startraksphoto.com