Amanda Seyfried: Darum würde sie gerne Dolly Parton spielen

Amanda Seyfried - 83rd Annual Golden Globe Awards - Arrivals - Getty

Amanda Seyfried – 83rd Annual Golden Globe Awards – Arrivals – Getty

Amanda Seyfried könnte sich vorstellen, Dolly Parton zu spielen.
Die Schauspielerin würde die Sängerin gerne in einem Biopic verkörpern – und zwar nicht nur, weil die Country-Ikone eine große Karriere hinter sich hat, sondern weil Seyfried Parton auch als Mensch bewundert. Die 39-jährige Schauspielerin sprach im Rahmen einer Q A-Session mit ‚Deadline.com‘ darüber, welche Rollen sie künftig reizen. Ganz oben auf ihrer Wunschliste stehen Figuren, bei denen sie nicht nur spielen, sondern auch ein Instrument vor der Kamera beherrschen müsste.

„Ich würde liebend gern eine Rolle spielen, bei der ich auch ein Instrument im Bild spielen muss“, sagte Seyfried. Sie erklärte, dass sie sich bereits intensiv auf eine Musikerrolle vorbereitet habe, die letztlich nie realisiert wurde. „Joni Mitchell. Ich habe mich auf diese Rolle vorbereitet“, so Seyfried. „Das Projekt stand kurz davor, und ich hatte eine unglaublich gute Zeit, ihr Album ‚Blue‘ zu lernen.“ Dabei habe sie auch das Gitarrenspiel neu für sich entdeckt: „Es war musikalisch so unglaublich herausfordernd und so lustig. Und wenn man die Songs wirklich, wirklich draufhat und sie oft genug spielt, wird es zweite Natur. Das ist so erfüllend und lebensbejahend.“

Auf die Frage, welche Musikerinnen sie sonst faszinieren, nannte Seyfried mehrere Namen – und kam schließlich auf Dolly Parton zu sprechen. „Da draußen gibt es eine Geschichte über Eva Cassidy. Da ist wirklich eine Geschichte“, sagte sie. Und dann: „Und man könnte ein Dolly-Parton-Musical machen. Da ist natürlich auch eine Geschichte. Mein Gott. Und ihre Stimme. Ihre süße, süße, liebe Stimme.“ Besonders deutlich wurde sie bei ihrer persönlichen Wertung: „Dolly Parton ist einer der besten Menschen auf diesem Planeten. Es würde Spaß machen, sie darzustellen.“

Seyfried wird demnächst wieder musikalisch zu sehen sein: In ‚The Testament of Ann Lee‚ spielt sie die Shaker-Gründerin Ann Lee. Gegenüber ‚Variety‘ beschrieb sie, wie ungewöhnlich die Aufnahmen waren. „Ein Teil davon war Un-Singen“, sagte sie und suchte nach Worten: „De-Singen? Anti-Singen?“ Statt schöner Melodien habe sie teilweise „Tierlaute“ erzeugt. „Im Studio in Budapest habe ich mich selbst gehört, aber das hat mich nicht glücklich gemacht – es war stressig“, erklärte sie. „Ich musste akzeptieren, dass ich nicht schön klingen muss. Es war eher wie eine Frau auf den Knien. Und es war verdammt hart.“

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