Andrew Garfields Welt wurde durch den Tod seiner Mutter „neu geordnet“.
Der 38-jährige Schauspieler verlor 2019 seine Mutter Lynn an Bauchspeicheldrüsenkrebs, kurz bevor er mit den Dreharbeiten zu ‚Tick, Tick… BOOM!‘ begann. Heute gibt er zu, dass ihr Tod sein Leben auf den Kopf gestellt habe.

Andrew teilte nun im Interview mit ‚Channel 4 News‘ mit: „Es ist sehr, sehr schwierig. Ich denke, nach einem solchen Verlust wird die Welt neu arrangiert und ich weiß, dass ich mit dieser Erfahrung nicht allein bin.“ Trotzdem habe er damals das Gefühl gehabt, als sei er mit seinem Kummer ganz allein auf der Welt und als könne niemand seinen Schmerz nachvollziehen. „Es ist so seltsam, weil es sich sehr einzigartig anfühlt, wenn es passiert. Es fühlt sich an wie: ‚Oh mein Gott, ich bin die einzige Person, die jemals ihre Mutter verloren hat.‘ Es ist so ein einsames und präzises Gefühl. Es fühlt sich wie eine präzise Qual an und für eine gewisse Zeit wollte und konnte ich nichts tun.“

Nach wie vor vermisst der Schauspieler seine Mutter sehr und möchte an diesem Gefühl festhalten, auch wenn es für ihn bedeutet, dass einige Dinge immer trostlos bleiben werden. „Ich war irgendwie am Ende und die Welt ergab keinen Sinn, und das tut sie immer noch nicht, weil ich sie sehr vermisse, und ich hoffe, dass es nie Sinn ergibt, weil ich sie immer vermissen will.“

©Bilder:BANG Media International – Andrew Garfield – Tick Tick Boom – Premiere – Netflix