Andrew Garfield warnt vor den Gefahren der sozialen Medien.
Der ‚Spider-Man: No Way Home’-Darsteller ist kein Fan von Instagram und Co. Er ist der Meinung, dass die Online-Plattformen ernsthafte Auswirkungen auf die mentale Gesundheit haben können. Besonders schwer hätten es Teenager, die oft Gruppendruck ausgesetzt seien. „Vor allem junge Menschen haben das Bedürfnis, ihren Wert beweisen zu müssen oder ein Zugehörigkeitsgefühl zu verspüren, indem sie all ihre privaten Gedanken, Bilder und ihr Leben durch ihre Social Media-Kanäle offenbaren“, erläutert der 38-Jährige. „Wenn sie es nicht tun, dann haben sie das Gefühl, ausgeschlossen zu werden.“

Im Interview mit der Zeitung ‚The Independent‘ erklärt Andrew, dass das Problem schon vor längerer Zeit entstanden sei. „Es ist eine Epidemie des ‚Nicht-Genugseins‘, die glaube ich vor Jahrzehnten begann und mit der wir uns jetzt wirklich auseinandersetzen müssen mit Hinblick darauf, wie wir uns selbst und einander wertschätzen“, sagt er.

Der Schauspieler selbst hat mit den Jahren gelernt, was ihn trotz seines Ruhms erdet und wirklich glücklich macht. „Ich habe mich mit Dingen umgeben, die die tieferen Teile von mir lebendig werden lässt statt jene, die eine kokserfüllte Orgie eines Moments darstellen und sich am nächsten Morgen sch**** anfühlen“, fügt er hinzu. „Ich weiß, dass dieser Mist nicht lange hält.“

©Bilder:BANG Media International – Andrew Garfield – Tick Tick Boom – Premiere – Netflix