Anna Faris gesteht, wie sehr sie unter ihren Scheidungen litt.
Die US-Schauspielerin heiratete letztes Jahr zum bereits dritten Mal. Bevor sie ihr großes Liebesglück mit dem Kameramann Michael Barrett fand, war sie außerdem mit ihren Hollywood-Kollegen Ben Indra und Chris Pratt verheiratet. In dem Podcast ‚Dear Chelsea‘ offenbart die Mutter eines Sohnes nun, dass sie vor allem ihre erste Scheidung sehr mitnahm.

„Das erste Mal hat es mich stark getroffen. Ich habe mich in jemanden verwandelt, den ich nicht erkannt habe. Ich war immer die Art von Person, die einen vollen Kühlschrank hatte. Und ich habe zu vielen Abendessen eingeladen. Das war damals, als ich Freunde hatte“, erzählt sie. „[Nach der Scheidung] fand ich mich selbst in diesem Apartment wieder mit nur Bier und Senf im Kühlschrank.“

Allerdings lernte Anna mit der Zeit, ihr Single-Leben mehr und mehr zu genießen. „Ich ging ständig aus. Ich hatte im Grunde niemanden, den ich schreiben oder anrufen musste, um zu fragen ‚Hey, kann ich das tun?‘“, fügt sie hinzu. Das habe sich wie ein großer Freiheitsschlag angefühlt. „Ich ging in eine Bar und dachte ‚Schaut, wie gefährlich ich bin‘“, berichtet die Blondine.

Gleichzeitig habe Anna unter einem niedrigen Selbstwertgefühl gelitten. „Ich hatte schreckliche Angst davor, keine gute Liebhaberin zu sein. Vor allem, als ich jünger war, fühlte ich mich sehr befangen in meinem Körper. Ich wollte nicht, dass ihn irgendjemand sah”, gesteht die 45-Jährige. Außerdem habe sie das „verzweifelte“ Bedürfnis verspürt, begehrt zu werden.

©Bilder:BANG Media International – Anna Faris – press conference 2018 – Avalon