Schweres Herz: Die ehemalige 'Germany Next Topmodel'-Kandidatin Anna Wilken (26) musste wieder damit klarkommen, dass ein ihr eingesetzter Embryo nicht überlebt hat. Nun weiß sie auch den Grund.

Zwei Trisomien

Die Laufstegschönheit hatte im Dezember eine Fehlgeburt erlitten und sie teilte nun auf Instagram den Grund dafür mit, warum das kleine Mädchen, das sie in sich trug, nicht überleben konnte: "Unser Licht – sie – hatte eine Trisomie 8 sowie eine Trisomie X. Diese Kombination an Trisomien tritt in 0,8% der Fälle auf. Wir waren diese 0,8% und ich hätte alles tun können, es lag nicht in meiner / unserer Macht es zu ändern." Dass es einen medizinischen Grund für die Fehlgeburt gibt, hilft der Influencerin. "Seitdem wir den Befund haben, kann ich anders loslassen und verarbeite die letzte Fehlgeburt etwas mehr." Denn leider war es nicht die erste.

Anna Wilken beklagte sieben Fehlgeburten

Anna Wilken und ihr Partner Sargis Adamyan (28) wünschen sich sehnlichst ein Kind, aber die gesundheitlichen Vorraussetzungen sehen nicht gut aus. Das Model leidet unter Endometriose, einer Unterleibserkrankung, bei der Gewebewucherungen außerhalb der Gebärmutter entstehen, die es schwierig machen, auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Es ist keine seltene Krankheit, aber eine, über die nicht oft gesprochen wird. Anna Wilken tut es aber, genauso wie sie offen über ihre künstlichen Befruchtungen spricht. Sie hat sich bereits sieben Embryos einpflanzen lassen, aber keines konnte sie zur Welt bringen.

Eine furchtbare Situation für die junge Frau, die sich so sehnlichst ein Kind wünscht, aber die ihren Followern auch klipp und klar erklärt, dass unnötige Kommentare unerwünscht sind: "Ich möchte diese Zeilen auch nutzen, um euch daran zu erinnern, dass ich diesen Weg nicht teile, um hier Tipps oder Befehle zu bekommen. Ich möchte einfach offen mit meinem Leben umgehen und der Kinderwunsch ist ein Teil davon." Man kann Anna Wilken nur viel Glück wünschen, dass sich ihr Wunsch schließlich erfüllt.

Bild: Annette Riedl/picture-alliance/Cover Images