Anne Wünsche (30) kann aufatmen – am 1. Juli kam ihr Sohn Sávio gesund zur Welt. Doch der Weg zum Mutterglück war alles andere als einfach, wie die Schauspielerin ('Berlin – Tag und Nacht'), die bereits zwei Kinder hatte, jetzt in einem Videobericht auf YouTube enthüllte.

Schwangerschaft voller Herausforderungen

Schwanger zu sein ist schon im günstigsten Fall eine Achterbahn der Gefühle, aber Anne musste in diesen Monaten zusätzlich mehrere Schicksalsschläge verkraften: In ihrer Wohnung brannte es, ihr geliebter Hund starb und dann gab es auch noch Ärger mit ihrem Freund Karim, um nur einige Herausforderungen zu nennen. "Ich bin echt am Ende Leute… Ich will nicht mehr", schrieb sie danach auf Instagram. Und dann auch noch das: Ihr Wunsch, in ein einem Geburtshaus Mutter zu werden, erfüllte sich nicht, weil ihre Blutwerte kritisch waren, also wurde ihr eine Entbindung im Krankenhaus nahegelegt. Bei einer Untersuchung, die in der 39. Woche stattfand, fiel der Entschluss, die Geburt am besten einzuleiten. "Ich bin darüber sehr happy, nur wie das abgelaufen ist, war es wieder nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte", erklärte Anne rückblickend im YouTube-Video.

Schnelle Geburt war ein Schock für Anne Wünsche

Bei dieser Geburt, die so anders war als ihre vorangegangenen, ging es sofort zur Sache: "Diese Schmerzen kamen immer wieder in sehr kurzen Abständen. Das war unter einer Minute und wurden immer heftiger", erinnert sie sich. "Das waren direkt Geburtswehen, die gekommen sind." Freund Karim schaffte es gerade noch, rechtzeitig zur schnellen Geburt zu kommen, aber dann folgte die nächste Aufregung: Baby Sálvio wurde wegen Atemproblemen auf die Intensivstation gebracht, während Anne mit den Nachwehen, Komplikationen und Schmerzen zu kämpfen hatte. Heute sieht sie es positiv: "Es war keine schöne Geburt, aber es war danach so, als wäre eine riesen Last von mir abgefallen. Als würde man einen Neustart wagen. Als wären die letzten Monate, die mich so belastet haben, endlich vorbei", erklärte Anne Wünsche, die sich jetzt auf ruhiges Fahrwasser für ihre fünfköpfige Familie freut.

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