Anthony Michael Hall: John Hughes diskutierte ‚Breakfast Club‘ Sequel

Anthony Michael Hall - Saturn Awards 2022 - Avalon

Anthony Michael Hall – Saturn Awards 2022 – Avalon

Anthony Michael Hall hat kürzlich ausgeplaudert, dass Kult-Regisseur John Hughes bei ihrem letzten Plausch über das Telefon eine Fortsetzung des Klassikers ‚The Breakfast Club‘ angeteasert habe. Die Tragikomödie von 1985, die einen Samstag im Nachsitzen zu einem unvergesslichen Erlebnis machte, vereint Schüler aus völlig verschiedenen Cliquen: Claire Standish (Molly Ringwald), Brian Johnson (Anthony Michael Hall), John Bender (Judd Nelson), Allison Reynolds (Ally Sheedy) und Andrew Clark (Emilio Estevez). Hall, inzwischen 58 Jahre alt, enthüllte, dass Hughes bereits 1988 über ein Sequel nachdachte, in dem die Charaktere als Erwachsene aufeinandertreffen sollten. Im Gespräch mit der ‚The Rich Eisen Show‘ erinnerte sich Hall: „Das letzte Mal, als ich mit Mr. Hughes sprach, rief er mich zusammen mit John Candy an. Das war um 1988. Wir verbrachten Stunden am Telefon, und er sprach davon, die Idee zu verfolgen, ‚The Breakfast Club‘ zurückzubringen. Die Figuren sollten sich als Berufstätige in den Dreißigern wiedersehen. Das ist natürlich schon lange her.“ Er fügte hinzu: „Es war klar, dass ihn diese Idee gepackt hatte. Ob er schon ein Drehbuch hatte, weiß ich nicht. Aber er war immer unglaublich produktiv.“

Molly Ringwalds Ansicht zur Neuverfilmung

Bereits im April 2025 machte Molly Ringwald deutlich, dass sie einem Remake skeptisch gegenübersteht. Auf der Fanmesse C2E2 in Chicago, so berichtete ‚People‘, erklärte sie, der Film sei ein echtes Produkt seiner Zeit und spreche die Menschen weiterhin an. Sie betont, dass neue Filme zwar von ‚The Breakfast Club‘ inspiriert sein könnten, allerdings die heutige Vielfalt und gesellschaftlichen Themen widerspiegeln sollten. „Damals war der Film sehr homogen. Unterschiedliche ethnische Hintergründe oder Geschlechteridentität fanden kaum Raum. Das entspricht heute nicht mehr der Realität,“ sagt sie. Ihr Fazit: Lieber neue Wege gehen statt alte Filme neu aufzulegen.

Ringwald, die auch in den weiteren Erfolgshits von Hughes, ‚Sixteen Candles‘ (1984) und ‚Pretty in Pink‘ (1986), mitwirkte, unterstreicht, dass Hughes nie eine Neuverfilmung seiner Klassiker wollte. Gegenüber ‚People‘ machte sie klar: „Ohne die Zustimmung des verstorbenen John Hughes geht das einfach nicht, und er hätte es ohnehin nie gewollt. Anstatt alte Filme zu kopieren, sollte Neues geschaffen werden, das sich von ‚The Breakfast Club‘ inspirieren lässt, die Themen der heutigen Generation aufgreift und weiterentwickelt.“

Foto: © BANG Media International – Anthony Michael Hall – Saturn Awards 2022 – Avalon

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