Austin Butler: Bei Rollenfolgerungen entwickelt er schnell ‚Besessenheit‘

Austin Butler – Dune: Part Two – London Photocall – Getty
Austin Butler, der charismatische US-Schauspieler, ist vielleicht kein „Method Actor“, doch er gibt offen zu, dass er sich bei seinen Rollen oft schnell in eine Art Besessenheit hineinsteigert. Besonders bekannt wurde er durch seine beeindruckende Darbietung als Elvis Presley in Baz Luhrmanns Film aus dem Jahr 2022. Tatsächlich musste er nach den Dreharbeiten sogar einen Dialekt-Coach engagieren, da er den Elvis-Akzent einfach nicht mehr ablegen konnte.
Das Gleichgewicht zwischen Rollen und Leben finden
In einem aufschlussreichen Interview mit ‚The Hollywood Reporter‘ sprach Butler darüber, wie sehr das Wort ‚Method‘ oft missverstanden wird. „Ich benutze diesen Begriff nie“, erklärt er. Manchmal kann ich, wenn ich Angst habe oder etwas wirklich leidenschaftlich liebe, extrem besessen sein, was mir oft das Gleichgewicht im Leben raubt.“ Austin ist sich darüber im Klaren, dass er lernen muss, eine klare Grenze zwischen seinen Figuren und dem Alltag zu ziehen. „Es geht darum, herauszufinden, wie ich mein Leben balancieren kann und Zeit mit den Menschen verbringe, die mir wichtig sind“, fügt er hinzu.
Seine Hingabe zur Rolle als Elvis war so intensiv, dass sie beinahe fatale Auswirkungen hatte. Nach dem Ende der Dreharbeiten musste Austin Butler ins Krankenhaus, da sein Körper aufgrund der extremen Belastung zusammenbrach. Die Diagnose war ein Virus, das wie eine Blinddarmentzündung aussah, und der ‚Caught Stealing‚-Darsteller wurde gezwungen, eine Woche im Bett zu verbringen. „Am nächsten Morgen wachte ich um vier Uhr mit schrecklichen Schmerzen auf und landete im Krankenhaus“, erzählte er gegenüber ‚GQ Hype‘. „Mein Körper stellte einfach seinen Dienst ein – nur einen Tag nach dem letzten Drehtag mit Elvis.“



