James-Bond-Autor Anthony Horowitz findet, dass Daniel Craigs 007 nicht hätte sterben sollen.
Der 67-jährige Schriftsteller hat die Lizenz zum Schreiben von Romanen über den legendären von Ian Fleming erschaffenen Agenten. Dass Daniel Craig seinen Charakter am Ende sterben ließ, war ein Novum im 007-Universum. Doch wie Horowitz im Interview mit ‚The Times‘ verrät, dachte er für sein Buch ‚With a Mind to Kill‘ ebenfalls daran. „Ich habe es nicht gemacht“, erzählte er den Reportern, „denn erstens denke ich, dass es unverschämt von mir wäre, einen Charakter sterben zu lassen, den ich nicht erschaffen habe. Zweitens sollte Bond nicht sterben, Bond lebt für immer.“

Im Gespräch erklärt Horowitz, dass er darüber nachdachte, die Nachlassverwalter von Ian Fleming darum zu bitten, ihm den Tod von James Bond zu erlauben. Schlussendlich entschloss er sich jedoch dagegen und ist der Meinung, dass die Produzenten des Filmes ‚Keine Zeit zu sterben‘ dasselbe hätten tun sollen. „Es ist traurig, dass sie das gemacht haben“, findet er, „aber es war ihre Entscheidung. Ich hätte es nicht getan. Aber das ist nur so, weil ich denke, dass Bond allen gehört.“

©Bilder:BANG Media International – Daniel Craig – Hollywood Walk of Fame – 2021 – EPK