Ben Affleck & Matt Damon sichern Netflix-Deal ab

Ben Affleck and Matt Damon - August 2015 - DPA - The Leisure Class Premiere

Foto (c) Bang Showbiz // Ben Affleck and Matt Damon – August 2015 – DPA – The Leisure Class Premiere

Ben Affleck und Matt Damon haben mit Netflix einen Deal abgeschlossen, um die Bezahlung aller Crewmitglieder bei ‚The Rip‘ zu verbessern.
Das Hollywood-Duo spielt nicht nur in dem neuen Netflix-Film mit, sondern produziert ihn auch. Die Stars handelten mit dem Streamingdienst eine bislang einzigartige Vereinbarung aus, die sicherstellt, dass auch das Team hinter den Kulissen vom möglichen Erfolg des Films profitiert. Ben erklärte gegenüber ‚Variety‘: „Nach unserer Erfahrung ist wirklich jede einzelne Person, die an diesem Film arbeitet, wichtig – es ist die kollaborativste aller Kunstformen. Jeder ist dafür unverzichtbar.“

Den Bedingungen des Deals zufolge erhalten alle 1.200 an der Produktion beteiligten Personen einen Bonus, wenn der Film bei Netflix gut abschneidet. Matt betonte: „Jede einzelne Person, die daran gearbeitet hat, sollte davon profitieren.“ Produziert wurde der Film über die gemeinsame Firma Artists Equity der befreundeten Hollywood-Stars.

Ben erläuterte, dass das übergeordnete Ziel des Unternehmens darin bestehe, „den anständigen Mittelklasse-Lohn zu ermöglichen, der in diesem Land jahrzehntelang üblich war.“ Der 53-Jährige fügte hinzu: „Es gibt keine Garantie, dass man reich und berühmt wird. Aber wenn man an einem Projekt arbeitet und es erfolgreich ist, sollte man auch daran teilhaben.“

Unterdessen hatte Matt zuvor behauptet, Kinobesucher seien sich nicht bewusst, „wie viel Macht sie haben“. Er und Ben halfen über Artists Equity auch bei der Finanzierung des Dramas ‚Small Things Like These‘. Der ‚Jason Bourne‘-Darsteller meinte, der Film stehe sinnbildlich für einen Wendepunkt im modernen Kino. 2024 sagte er gegenüber ‚Extra‘: „In den 90er-Jahren hätte es eine ganze Reihe von Filmen in dieser Größenordnung gegeben. Jedes Jahr wären mehrere davon erschienen, und diese Zahl ist über die Jahre offensichtlich zurückgegangen. Der einzige Weg, das zu ändern, besteht darin, diese Filme zu machen, sie ins Kino zu bringen und darauf zu hoffen, dass die Zuschauer sie unterstützen.“

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