Ben Affleck wollte Jennifer Garner für seinen neuen Film 'Animals' gewinnen

Ben Affleck wollte Jennifer Garner für seinen neuen Film 'Animals' gewinnen.

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Ben Affleck wollte Jennifer Garner für seinen neuen Film 'Animals' gewinnen
Foto: BANG Media International / Avalon

Ben Affleck wollte seine Ex-Frau Jennifer Garner für seinen neuen Film 'Animals' gewinnen.

Die Schauspielerin lehnte die Rolle jedoch ab, auch aus Sorge, dass die gemeinsame Vergangenheit des ehemaligen Ehepaares auf der Leinwand eine zusätzliche Ebene bekommen könnte. Der 54-jährige Schauspieler und Regisseur erzählt in 'Animals' von der Entführung des Sohnes eines Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Los Angeles. Ursprünglich hatte Affleck seinen langjährigen Freund Matt Damon für die Rolle des Politikers vorgesehen. Ihm schwebte außerdem Jennifer Garner als dessen Ehefrau vor. Für die beiden hätte die gemeinsame Arbeit sogar einen praktischen Vorteil gehabt: mehr Zeit mit ihren drei Kindern Violet (20), Finn (17) und Samuel (14).

"Ich dachte: Mein Gott, Jen Garner wäre großartig für diese Rolle", erklärte Affleck gegenüber 'Entertainment Weekly'. Zugleich habe er darin eine Möglichkeit gesehen, ihre familiären Abläufe besser miteinander zu verbinden. "Es hätte außerdem den Vorteil, dass wir beide unsere Kinder häufiger sehen würden. Wir teilen uns die Betreuung wochenweise und wechseln uns ab. Ich dachte, wir könnten unsere Termine darum herum planen." Doch das Projekt wurde zunächst eingestellt. Als Affleck 'Animals' später wieder aufnahm, stand Damon wegen seiner Verpflichtungen für 'The Odyssey' nicht mehr zur Verfügung. Daraufhin übernahm Affleck selbst die Hauptrolle. Garner wollte unter diesen Umständen allerdings nicht mitmachen. Besonders problematisch war für sie, dass die Ehe des Film-Paares von erheblichen Konflikten geprägt ist. Affleck erklärte: "Ich habe mit Jen gesprochen, und sie meinte: 'Das wollen wir nicht machen. Du bringst einfach zu viel Gepäck mit.'"

Trotz der Absage kann sich Affleck eine Zusammenarbeit mit seiner Ex-Frau weiterhin vorstellen. Das frühere Paar, das sich 2015 trennte, pflegt nach seinen Angaben ein gutes Verhältnis. "Ich würde wirklich gerne mit ihr arbeiten. Sie ist großartig, wir sind sehr gute Freunde, und ich bin ihr zutiefst dankbar. Wir haben etwas sehr Gutes miteinander", sagte er. Gleichzeitig sei es wichtig, persönliche Vorgeschichten nicht zum Nachteil eines Films werden zu lassen.

Für Garner sprang schließlich Kerry Washington ein. Affleck hatte die 'Scandal'-Darstellerin während der Hollywood-Autorenstreiks kennengelernt und war schnell von ihr überzeugt. "Sie ist sehr souverän, aber gleichzeitig unglaublich herzlich. Ich dachte: 'Oh mein Gott, sie ist perfekt dafür.'" Die Besetzung führte außerdem dazu, dass Affleck die Figuren stärker als interkulturelles Ehepaar entwickelte. Er habe Washington gegenüber betont, dass die unterschiedliche Herkunft ihrer Charaktere nicht einfach ausgeblendet werden sollte. Daraus entstand laut Affleck eine ausführlichere gemeinsame Vorgeschichte, die neue, unerwartete Momente innerhalb der Handlung ermöglichte. "Das ist ein Film über das echte Leben und echte Menschen", erklärte er. Deshalb sollte die Herkunft der Figuren ebenso berücksichtigt werden wie andere Aspekte ihrer Identität. Gerade dadurch seien Szenen entstanden, die sich für ihn besonders ehrlich und authentisch anfühlten.