Ben Whishaw empfand die Umsetzung des Coming-Outs seiner James-Bond-Figur als „unbefriedigend“.
Das Alter Ego des 41-jährigen Schauspielers, Q, wurde in ‘Kein Zeit zu sterben’ als schwul entlarvt, als James Bond (Daniel Craig) und Moneypenny (Naomie Harris) ihn bei der Vorbereitung eines Dates unterbrachen. Dabei erwähnte er beiläufig, dass es sich um einen Mann handle, den er erwarte.

Zwar ist Ben sich nicht sicher, ob die flüchtige Anspielung die richtige Umsetzung war, jedoch akzeptierte er schließlich, „dass dies so geschrieben wurde“. Er erzählte der Zeitung ‘The Guardian’: „Ich glaube, ich dachte: ‚Machen wir das, und dann tun wir nichts damit? Ich erinnere mich, dass ich das vielleicht als unbefriedigend empfand. Ich gebe gerne zu, dass vielleicht einige Dinge an dieser [kreativen] Entscheidung nicht so toll waren.“

Whishaw betonte jedoch, er glaube nicht, dass die Produzenten gezwungen wurden, Q schwul zu machen, um die Vielfalt zu erhöhen. Er fügte hinzu: „Ich glaube nicht, dass es dem Studio aufgezwungen wurde. Das war nicht mein Eindruck davon, wie es dazu kam. Ich denke, es kam aus einem guten Grund.” Und weiter: „Aus welchem Grund auch immer, ich habe es mit niemandem in dem Film besprochen. Vielleicht hätte ich das bei einer anderen Art von Projekt getan? Aber es ist eine sehr große Maschine. Ich habe viel darüber nachgedacht, ob ich sie in Frage stellen sollte. Schließlich habe ich es nicht getan. Ich habe akzeptiert, dass es so geschrieben war. Und ich sagte den Text. Und es ist, was es ist.“

©Bilder:BANG Media International – Ben Whishaw attends the No Time To Die World Premiere 2021 – Famous