Nicht alle seine Rollen werden gefeiert und Benedict Cumberbatch (45) weiß, dass sein Auftritt bei 'Zoolander 2' heutzutage nicht mehr möglich wäre.

"Viel Streit um die Rolle"

Dass ein heterosexueller Mann ein non-binäres Model mit dem Namen Alles spielt, sorgte damals schon für Aufregung, und der Brite ist sich sicher, dass so etwas heutzutage auch nicht mehr möglich wäre. In einem Gespräch mit Penélope Cruz (47) für die 'Variety'-Reihe 'Actors on Actors' erinnern sich die beiden an die Dreharbeiten zu der Komödie mit Ben Stiller und Owen Wilson in den Hauptrollen. "Es gab viel Streit um die Rolle, aus heutiger Sicht verständlich. Ich denke, in der jetzigen Ära würde meine Rolle auch nur Trans-Schauspielern gespielt werden können." Der dreifache Vater hatte damals aber eher etwas anderes im Sinn gehabt, als er die Rolle annahm.

Benedict Cumberbatch wollte die heteronormativen Klischees bloßstellen

Für den Frauenschwarm war die Reaktion der beiden Hauptfiguren wichtiger als wer nun das Model spielte. "Ich habe damals gar nicht in diesen Sphären gedacht. Ich dachte, es geht mehr um diese beiden Dinosaurier, diese heteronormativen Klischees, die diese neue diverse Welt nicht verstehen. Aber das ging ein bisschen nach hinten los. Es war aber schön, dich kurz zu treffen und mit Ben und Owen zu arbeiten." Seine Kollegin war aber voll des Lobes für seine Darstellung: "Es war lustig, was du da gemacht hast." LGBTQ-Aktivist*innen fanden es damals aber gar nicht lustig und äußerten sich besorgt, was diese negative Darstellung einen non-binären Models in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit auslösen könnte. Benedict Cumberbatch wird in Zukunft sicherlich die Finger von solchen Rollen lassen.

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