Marie Nasemann

Georg Wenzel/picture-alliance/Cover Images

Beziehungs-Zoff? Model Marie Nasemann weiß Rat

Wer kennt das nicht? Da fliegen so richtig die Fetzen in der Beziehung, und es scheint keinen Weg zurück in die Normalität zu geben. Ein Gefühl, welches auch Marie Nasemann vertraut ist. Das Model weiß aber mittlerweile mit so einer Situation umzugehen.

Ein Ruck von außen

Auf Instagram teilte die 33-Jährige jetzt ihre Tipps zur Krisenbewältigung in der Liebe. "Streits fühlen sich immer mega schlimm und unglaublich existenziell an", schrieb sie zu einem Foto, auf dem sie mit Partner Sebastian Tigges zu sehen ist. Den Grund für diese vermeintliche Aussichtslosigkeit glaubt sie auch zu kennen: Es fehlt vielen an Beispielen, wie ein Streit verlaufen kann. "Ich glaube für viele Menschen ist das so, die in Familien aufgewachsen sind, in denen wenig bis nie gestritten wurde." Auch sie habe nicht immer allein die Kraft, aus ihrem Schwarz-Weiß-Bild zu entkommen: "Manchmal braucht es einen Ruck von außen."

Marie Nasemanns Weg zurück zur Leichtigkeit.

Dann sucht Marie Nasemann Rat bei denjenigen, die ein wenig mehr Abstand haben als sie selbst. " Das kann ein Gespräch mit einer Freundin oder einem Freund sein, was die Situation auf den Boden der Tatsachen zurückholt." Oder sie geht mit ihrem Partner aus und lässt es so richtig krachen: "Alle Probleme erscheinen nur noch noch halb so wild. Leichtigkeit kehrt zurück." Diese Leichtigkeit zu zelebrieren sei wichtig, findet das Model, denn die stand am Anfang der Beziehung.

Dass nicht immer alles leicht ist, wissen ihre zahlreichen Follower längst, denn im Gegensatz zu vielen anderen berichtet Marie auf Social Media schonungslos über ihren Alltag als zweifache Mutter. Dafür muss sie sich manchmal auch anfeinden lassen, doch Klartext ist dem Star wichtig. Klartext ist gefragt. "Wenn wir nicht anfangen, offen darüber zu reden, wie heftig der Job der Elternschaft ist oder Frauen shamen, die offen darüber sprechen, wird Care-Arbeit NIEMALS gesellschaftlich anerkannt und von der Leistung auf einer Ebene mit Erwerbsarbeit gesehen", so Marie Nasemann.

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