Björn Ulvaeus weiß, dass das ABBA-Comeback einige Risiken mit sich bringt.
Der 77-jährige Musiker bildete gemeinsam mit seiner Ex-Frau Agnetha Faltskog und dem befreundeten Pärchen Anni-Frid Lyngstad and Benny Andersson die legendäre schwedische Popband. Mit ihrem Song ‚Waterloo‘ gewannen sie 1974 den Eurovision Song Contest — es war der Startschuss für eine globale Erfolgsgeschichte. Als digitale Avatare werden die vier Stars demnächst auf einer Londoner Bühne ihre Reunion feiern. Und obwohl ABBA weltweit noch immer eine immense Popularität genießt, sorgt das Comeback bei Björn für schlaflose Nächte. „Es ist ein großes Risiko und die meisten Leute, mit denen ich spreche, nehmen das nicht ernst“, erzählt er im Gespräch mit der Zeitung ‚The Sunday Times‘, „Sie sagen nur ‚Ach, das wird schon gut gehen.‘ Manchmal wache ich um vier Uhr morgens auf und frage mich, was zur Hölle wir da eigentlich vorhaben.“

Die Show wird ab Mai in der eigens für sie erbauten ABBA-Arena zu sehen sein. Es ist die erste Konzertreihe ihrer Art, weshalb Björn unsicher ist, ob das Konzept funktionieren wird. „Viele Künstler werden sich das ganz genau ansehen, das ist sicher“, glaubt er zu wissen, „Ich werde keine Namen nennen, aber mir fallen schon einige ein. Ich frage mich, wer es als erstes nachahmen wird. Das kann ich keinesfalls kommentieren.“

©Bilder:BANG Media International – Bjorn Ulvaeus – 2016 – Eurovision – Picture Alliance