Blockbuster 'Barbie': Regisseurin Greta Gerwig musste eine "Furz-Oper" aus dem Film schneiden

Greta Gerwig

Mario Mitsis/Cover Images

Lange Schlangen vor den Kinokassen, große Gruppen pink gekleideter Menschen, die gut gelaunt durch die Stadt ziehen: Der Blockbuster 'Barbie' ist DAS Phänomen des Sommers. Jetzt verriet Greta Gerwig (39) in einem Podcast, dass sie eine Szene aus dem Film schneiden musste, nachdem dieser einem Testpublikum vorgeführt wurde.

"Ich dachte, es war richtig lustig"

Schon länger träumt die Erfolgsregisseurin davon, eine Furz-Szene in einen ihrer Filme einzuarbeiten. Sie hatte es schon bei zwei anderen Filmen — 'Little Women' und 'Lady Bird' — versucht, doch im Schneideraum fielen die Szenen der Schere zum Opfer. Für 'Barbie' musste erneut gekürzt werden, berichtete die Filmemacherin im Podcast 'Filmmaker Toolkit' von IndieWire. "Wir versuchen immer wieder, einen echten Furz-Witz reinzuschmugggeln, und wir haben es nicht geschafft", gestand sie im Gespräch ihrem Kollegen Nick Houy, der für den Schnitt ihrer Produktionen verantwortlich ist. "Wir hatten eine Furz-Oper mitten in ('Barbie'). Ich fand, es war richtig lustig."

Greta Gerwig hört aufs Publikum

Doch Greta Gerwig und ihr Team standen allein da. "Diese Meinung wurde nicht geteilt", so die Regisseurin. Nick räumte ein: "(Die Szene) war auch an der falschen Stelle. Wir müssen sie beim nächsten Mal in einen bedeutenderen Teil der Geschichte einarbeiten." Die Furz-Oper wurde herausgeschnitten, nachdem man den Film einem Test-Publikum vorgeführt hatte, welches sich wenig begeistert von dem kruden Humor gezeigt hatte. Doch die beiden beugen sich der Meinung der Öffentlichkeit und wissen, dass man Geschmack nicht vorschreiben kann. "Wenn du erstmal weißt, dass es tot ist, musst du es auch rausschneiden", so Nick. Greta Gerwig hatte jedoch generell den richtigen Riecher, denn 'Barbie' spielte in der ersten Woche über eine halbe Milliarde Dollar weltweit ein.

Bild: Mario Mitsis/Cover Images

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