Die andere Seite der Medaille: Sänger Bobby Brown (53) möchte nun seine Geschichte über die Ehe mit Whitney Houston (†48) der Welt präsentieren, und da gibt es viel zu erzählen. Viele halten ihn für schuldig, dass die Sängerin vorzeitig starb.

"Nicht viele Leute wussten, was los war"

Der Musiker war von 1992 bis 2007 mit der Amerikanerin verheiratet. Er sprach mit 'Fox Digital', um die Dokumentation 'Biography: Bobby Brown' zu promoten. In dem Film erklärte der Star, dass seine Gattin nicht von den Drogen loskam und dass dies ihre Ehe zerstört habe. Oft wurde angenommen, dass er derjenige war, der sie in ihrer Drogensucht gefangen hielt, die dann 2012 dazu führte, dass sie unter Drogeneinfluss in ihrer Badewanne ertrank. "Das war ziemlich hart. Nicht viele Leute wussten, was los war. Nicht viele Leute wussten, wie (diese Anschuldigungen) mich trafen", offenbarte er. "Nicht viele Leute wussten, wovon sie sprachen. Sie haben nicht mit uns gelebt, geatmet oder sind mit uns aufgewacht. Sie haben es einfach auf die Spitze getrieben, als sie dann erzählten, was ihrer Meinung nach vor sich ging. Aber die Wahrheit ist, dass sie wirklich nicht wussten, was vor sich ging."

Bobby Brown brauchte lange Zeit, um von den Drogen loszukommen

Bobby Brown kämpfte selbst lange Zeit, um seine Drogensucht zu beenden. "Ich habe mir so oft gesagt 'Ich muss clean werden'. Und ich habe es auch tatsächlich geschafft, von den Drogen loszukommen. Das ist schon lange her und ich bin dankbar dafür." Aber der Amerikaner hatte dann andere Probleme. "Alkohol hat in meinem Leben eine große Rolle gespielt. Ich musste mir diese eine Sache einfach vom Hals schaffen. Es ist schon lange her, dass ich wieder voll im Leben stehen wollte. Jetzt hatte ich endlich die Chance, und ich nutze sie voll aus." Bobby Brown begab sich 2020 wegen seiner Alkoholsucht in Behandlung und ist nun nach eigenen Angaben trocken.

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