Einst war es die große Liebe, doch seit Jahren steht 'Brangelina' vor allem für eines: Einen der erbittertsten Scheidungskriege, in dem Angelina Jolie (47, 'Maleficent — Die dunkle Fee') und Brad Pitt (58, 'Fight Club') wenig Bereitschaft zeigen, miteinander zu kooperieren.

Brad Pitt hat investiert

Besonders erbittert wird um ein Weingut im Süden Frankreichs gestritten: Im Chateau Miraval werden edelste Tropfen angebaut, das Paar hatte das Anwesen zwischen Marseille und Nizza bereits 2008 gekauft, bevor es überhaupt verheiratet war. Vor knapp einem Jahr hatte Angelina ihre Anteile an den Konzern Stoli veräußert — ohne vorherige Rücksprache mit oder Zustimmung von Brad. Dieser kämpft seitdem darum, den Verkauf rückgängig zu machen. Seine Begründung: Es sei vor allem er gewesen, der viel Zeit und Geld in die Weinberge gesteckt habe, um diese profitabel zu machen. Diese Investition soll sich auszahlen.

Angelina Jolie gewinnt vor Gericht

Zudem argumentierten Insider, die Brad Pitt gut kennen, dass nur ein Weingut, welches voll und ganz im Familienbesitz ist, einen Werterhalt für die gemeinsamen sechs Kinder garantieren kann. Das sehen diejenigen, die Angelina Jolie vertreten, ganz anders: "Jeder rationale Mensch wäre froh, Stoli (als Geschäftspartner) zu haben. Ihr Vertriebs- und Marketingnetz sind Spitzenklasse." Jetzt musste Brad vor Gericht eine Schlappe gegen seine Ex einstecken, denn bislang hatte sich der Schauspieler geweigert, offizielle Unterlagen zum Weingut auszuhändigen — diese verzögerten den Verkauf. Diese Dokumente darf er laut einem Gerichtsbeschluss vom Freitag (22. Juli) Angelina nicht länger vorenthalten. Zwar kann er Berufung gegen die Entscheidung einlegen, doch die Papiere muss er schon jetzt rausrücken. Und so geht der Streit zwischen Brad Pitt und Angelina Jolie in die nächste Runde.

Bild: Bonnie Cash/CNP/startraksphoto.com