Brian May: Queen wegen Dachs-Politik nicht beim Glastonbury 2027

Brian May - Knighted - 2023 - Getty

Foto (c) Bang Showbiz // Brian May – Knighted – 2023 – Getty

Brian May hat erneut bekräftigt, dass Queen nicht beim Glastonbury Festival auftreten werden.
Und der Musiker nennt dafür einen Grund, der seit Jahren für Reibung sorgt: die Debatte um das Töten von Dachsen zur Eindämmung der Rinder-Tuberkulose.
Der 78-jährige Gitarrist, der sich seit langem als Tierschützer engagiert, machte gegenüber der ‚Daily Mail‘ klar, dass er einen Auftritt 2027 ablehnt, solange sich die Haltung der Festivalverantwortlichen nicht ändere.

„Ich würde nächstes Jahr nicht nach Glastonbury gehen wegen der Politik der Leute, die es leiten“, sagte May. „Es sei denn, das ändert sich – sonst mache ich es nicht.“ Anschließend wurde er konkret: „Sie mögen es, Dachse zu töten, und sie denken, das ist für den Sport, und das ist etwas, das ich nicht unterstützen kann.“ May betonte, er und andere Aktivisten kämpften „seit Jahren“ dafür, die Tiere zu schützen – doch es werde weiter getötet. „Das ist der Grund, warum wir passen werden“, sagte er.

Auf die Frage, ob Queen mehrfach Anfragen aus Glastonbury abgelehnt hätten, antwortete May: „Ich glaube nicht, dass die Unterhaltung, dass wir das machen, jemals stattgefunden hat, weil sie wissen, wie ich darüber denke.“

Festivalgründer Michael Eavis (90) hatte May in der Vergangenheit öffentlich kritisiert und ihn wegen seiner Position zur Dachsjagd sogar als „Gefahr für die Landwirtschaft“ bezeichnet. Hintergrund ist die Sorge vor der Verbreitung von Rinder-TB. Infizierte Kühe werden gekeult, teils ist die gesamte Herde gefährdet.

May sieht den Zusammenhang jedoch anders. Schon 2023 sagte er in ‚The Guardian‘: „Man kann niemals nie sagen, aber es ist für mich eine sehr große Prinzipienfrage.“ Er bezeichnete die Praxis als „das größte Verbrechen, das dieses Land je an der Tierwelt begangen hat“. Seine Begründung war drastisch: „Es ist völlig sinnlos, und die Tragödie ist immens: Wir sprechen von fast einer halben Million getöteter heimischer Tiere, und es hat den Bauern keinen einzigen Vorteil gebracht.“ Gleichzeitig ließ May auch damals einen kleinen Spalt für Versöhnung offen. „Die Tatsache, dass Michael Eavis das unterstützt, ist schwer für mich zu schlucken“, sagte er, ergänzte aber: „Es ist nicht unmöglich, dass wir uns zusammensetzen und reden. Ich rede mit jedem.“ Für 2027 klingt das allerdings weiterhin nach einem klaren Nein – es sei denn, die „Dachs-Politik“ des Festivals ändere sich grundlegend.

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