Brooke Shields ärgert sich darüber, dass Frauen ab den Wechseljahren in Hollywood aussortiert werden.
Die US-Schauspielerin wurde selbst bereits im Alter von zwölf Jahren berühmt, als sie in Louis Malles Film ‚Pretty Baby‘ mitspielte. Aus eigener Erfahrung weiß sie genau, dass Schauspielkarrieren meist ein Ablaufdatum haben. „Wenn man über die Wechseljahre spricht, wird es so betrachtet, als ob man nur dieses verwelkte, ausgetrocknete Wesen ist“, klagt die 57-Jährige im Gespräch mit dem ‚Verywell Mind‘-Podcast. „Ich denke, dass wir uns an diese Art von Botschaft gewöhnt haben, weil alles für jüngere Leute ist.“

Denn praktisch alles sei auf die jüngeren Generationen ausgerichtet. „Die Idee ist: ‚Oh, das ist das einzige Mal, dass du jemals wirklich lebendig bist‘. Und ich denke, wir haben uns einfach daran gewöhnt“, stellt Brooke die Problematik heraus. „Ich habe offensichtlich nicht daran gedacht, es in Frage zu stellen, als ich in meinen 20ern war. Erst als ich über 50 war, dachte ich: ‚Moment mal, da draußen spricht niemand mit mir. Sie übersehen mich.‘“

Das Thema Altersdiskriminierung liegt der brünetten Schönheit sehr am Herzen. „Ich kämpfe wahrscheinlich seit meinem siebten Lebensjahr [dagegen]“, offenbart sie. Bei Attraktivität gehe es nicht nur darum, optisch gut auszusehen, sondern sich auch die eigenen Sorgen und Probleme nicht anmerken zu lassen – „ob es deine biologische Uhr ist oder die Art und Weise, wie die Dinge für dich ausgelegt wurden“, so die Darstellerin.

©Bilder:BANG Media International – Brooke Shields – Fashion Fund Gala 2019 – Famous