Dass Chris Pratt (43) für die 'Jurassic World'-Filme besser bezahlt wurde als seine Filmpartnerin Bryce Dallas Howard (41) ist kein Geheimnis. Bislang war man immer davon ausgegangen, dass dem Schauspieler für 'Jurassic World — Das gefallene Königreich' rund zwei Millionen Dollar mehr überwiesen wurden als seiner Kollegin.

Bryce Dallas Howard hatte das Nachsehen

Doch die Schauspielerin packte jetzt in einem Interview aus, dass der Unterschied bei den Gagen — sie sollte Berichten zufolge acht Millionen Dollar erhalten haben — in Wirklichkeit viel größer war. Der Grund: Sie verhandelte ihr Gehalt zu einer Zeit, bei der der Gender Pay Gap vielerorts noch nicht das Thema war, das er heute ist. "Die Berichte waren sehr interessant", so die Schauspielerin in einem Interview mit 'Insider'. "Ich habe nämlich sehr viel weniger erhalten als gemeldet wurde. So viel weniger. Als ich anfing, für 'Jurassic' zu verhandeln, hatten wir 2014 und es war eine andere Welt. Das war mein großer Nachteil. Leider muss man nämlich für drei Filme unterschreiben, und die Deals sind festgelegt."

Chris Pratt leitete die Verhandlungen

Doch Chris Pratt stand Bryce Dallas Howard mit Rat und Tat zur Seite, als es darum ging, Bezahlung über die eigentliche Arbeit vor der Kamera zu verhandeln. Darin ging es um Merchandise, Videospiele und Ähnliches — ein hübsches Zubrot bei Blockbustern wie dem Dino-Franchise. Er riet seiner Kollegin, alle Verhandlungen ihm zu überlassen. "Ich werde alles aushandeln, wir werden gleich bezahlt, mach dir keine Gedanken darüber, Bryce. Ich liebe ihn so sehr dafür", schwärmte die Darstellerin. Offenbar verfügte Chris Pratt über gutes Verhandlungsgeschick, denn "ich habe für die Dinge mehr Geld erhalten als ich je für den Film bekam", berichtete Bryce Dallas Howard.

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