Bushido: Therapie und Familiensinn im Fokus

Foto (c) Bang Showbiz // Rapper Bushido at Bundestag June 2012 – Getty
Bushido, mit bürgerlichem Namen Anis Ferchichi, ist nicht mehr der Mann, den viele aus seiner skandalbeladenen Vergangenheit kennen. In einem aufschlussreichen Interview mit dem TV-Magazin ‚Brisant‘ betont der 46-jährige Rapper seine persönliche Entwicklung und distanziert sich von seinem früheren aggressiven Image. „Ich habe nicht mehr viel mit dem Bushido zu tun, den die Menschen zwanzig Jahre lang wahrgenommen haben“, erklärt er und fügt hinzu: „Ich bin das nicht mehr.“
Ein neuer Weg zur Selbstfindung
Ein zentrales Element in Bushidos Leben ist die tägliche Therapie, die ihm hilft, als Mensch und Familienvater zu wachsen. „Meine Frau hat einen besseren Mann verdient und meine Kinder einen besseren Vater. Das ist meine Verantwortung, dass ich daran arbeite“, meint der ‚Mephisto‚-Interpret. Damit zeigt er, dass er bereit ist, sich selbst zu hinterfragen und aktiv an seiner mentalen Gesundheit zu arbeiten. In ‚Brisant‘ spricht er auch über seine schwierige Kindheit, geprägt von häuslicher Gewalt und dem Verlust seines Vaters sowie seines Stiefvaters. „Ich war so festgefahren in meine Rolle als Opfer, dass ich nicht gesehen habe, wie sehr ich selbst andere verletzt habe,“ gesteht er ehrlich.
Im Januar 2026 wird Bushido sein Abschiedskonzert im Rahmen der ‚Alles wird gut‘-Tour feiern, was für ihn einen symbolischen Neuanfang darstellt. „Ich möchte nicht mehr als der Skandal-Rapper gesehen werden,“ betont er entschlossen. Der kürzliche Umzug seiner Familie nach Dubai ist ein weiterer Schritt in eine neue Zukunft, die für Bushido vielversprechend aussieht.





