Rapperin Cardi B (29) wurde am Donnerstag (15. September) wegen ihrer Rolle bei den Angriffen auf zwei Stripclub-Angestellte zu 15 Tagen gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

Schuldig bekannt

Die Hip-Hopperin bekannte sich gleich zweier Vergehen schuldig: einen Angriff dritten Grades und einen Angriff zweiten Grades wegen rücksichtsloser Gefährdung. Die Tat ist schon eine Weile her. Vor vier Jahren wurde sie wegen schwerer Körperverletzung angeklagt. Die Musikerin – deren richtiger Name Belcalis Almanzar ist – gab zu, die Angriffe inszeniert und daran teilgenommen zu haben, nachdem sie einem Mitarbeiter umgerechnet knapp 5000 Euro angeboten hatte, damit er ihr hilft, die Barkeeperinnen zu stellen. Die Staatsanwaltschaft erzählte dass die Amerikanerin zweimal im August 2018 in der Nacht mit anderen im Schlepptau in den Angels Strip Club in Queens kam.

Cardi B schlug gleich zweimal zu

In der ersten Nacht riss die Gruppe ein Opfer – eine Barkeeperin – an den Haaren, schlug sie und knallte ihren Kopf gegen die Bar. Damit nicht genug: Zwei Wochen später kehrte die Truppe zurück und bewarf die Schwester des ersten Opfers – eine weitere Barkeeperin – mit Alkohol und Flaschen. Die Behörden spekulierten zum Zeitpunkt der Anklage, dass die Schwestern eine Affäre mit Cardis Ehemann Offset hatten und sich deshalb den Groll des Stars zulegten.

Neben der gemeinnützigen Arbeit, die die zweifache Mutter nun als Buße leisten muss, erließ das Gericht am Donnerstag eine dreijährige Schutzanordnung für die Schwestern. Cardi B darf sich ihnen nicht mehr nähern. "Ein Teil des Erwachsenwerdens und des Reifens ist es, für seine Handlungen verantwortlich zu sein", erklärte Cardi B in einem Statement reumütig. "Als Mutter versuche ich, dies meinen Kindern beizubringen, aber das Beispiel beginnt bei mir." Na dann fröhliches Müll-Einsammeln!

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