Cate Blanchett sagt, dass der Heimunterricht während der Pandemie eine „traumatische“ Erfahrung war.
Die 52-jährige Schauspielerin, die mit ihrem Ehemann Andrew Upton die Kinder Daniel (20), Roman (17), Ignatius (13) und Edith (7) hat, gab zu, dass es ihren älteren Kindern zwar „gut“ ging, sie aber viel durchmachen musste, um ihre Tochter zum Lernen zu bewegen.

In der Sendung ‚The Project‘ lachte sie: “[I]ch musste mich um meine Siebenjährige kümmern, und mir wurde klar, dass ich ihr nicht einmal Mathe der ersten Klasse beibringen konnte. Sie hat das nach 14 Tagen herausgefunden, und ich war ein hoffnungsloser Fall. Da gab es keinen Respekt. Ich musste mich als ihre Lehrerin verkleiden, ich musste ihre Lehrerstimme übernehmen, und sie wollte den Unterricht nicht beginnen, bevor wir nicht eine ganze Reihe von Stofftieren hatten, die alle die Namen der Leute aus ihrer Klasse trugen. Es fühlte sich an wie eine seltsame Mischung aus ‚Die Muppets‘ und ‚MasterClass‘. Es war eigentlich ziemlich traumatisch!“

Die Oscar-Preisträgerin gab zudem zu, dass ihre Erfahrung mit der Schließung der Schule ihr noch mehr Respekt vor den Lehrerinnen und Lehrern eingeflößt hat, und sie forderte andere Länder auf, Finnlands Beispiel bei der Bezahlung ihrer Lehrkräfte zu folgen. Sie fügte hinzu: „Ich sage Ihnen, in Finnland, dem Land mit dem höchsten und angesehensten Bildungsniveau der Welt, werden Lehrer genauso bezahlt wie Ärzte und Anwälte. Und das sollten sie auch, denn die Fähigkeit, einen Haufen – oft desinteressierter – Schüler acht bis zwölf Stunden am Tag zu beschäftigen, gehört zu den profundesten und angesehensten Fähigkeiten eines jeden Berufs.“

©Bilder:BANG Media International – Cate Blanchett – Venice Film Festival 2020 – Avalon