Charli XCX sagt, der ‚Brat‘-Erfolg habe ihr Publikum verändert

Foto (c) Bang Showbiz // Charli xcx – October 2025 – Avalon – I Love LA Premiere
Charli XCX sagt, dass ‚Brat‘ ihr ein neues Publikum gebracht habe, das sie „nicht wirklich verstanden“ habe.
Die 33-jährige Sängerin sprach offen über den enormen Erfolg ihres Albums aus dem Jahr 2024, das ihr bislang erfolgreichstes ist. ‚Brat‘ erreichte Platz eins der Charts in Großbritannien, Neuseeland, Irland und Australien sowie Platz drei in den USA. Das Album löste zudem den ‚Brat Summer‘-Hype aus und inspirierte die neue Mockumentary ‚The Moment‘, in der Charli eine fiktionalisierte Version ihrer selbst spielt. Rückblickend auf den Popularitätsschub durch ‚Brat‘ sagte Charli gegenüber ‚Billboard‘: „Ich war eine eher nischige Künstlerin, und dann wurde ich plötzlich einem riesigen neuen Publikum geöffnet. Ein Teil davon hat sich wirklich mit mir verbunden, ein Teil nur mit bestimmten Aspekten von mir, manche mochten mich, aber haben mich nicht wirklich verstanden. Wie sehr man unter Beobachtung steht, im Rampenlicht, wie sehr man gehört und gesehen wird – das ist eine wirklich interessante Sache. Es hat mir sehr deutlich vor Augen geführt, wie schwer dieser Übergang sein kann.“
Der Film wurde in 29 Tagen gedreht und von Aidan Zamiri inszeniert, der am Set für eine regelrechte „Party“-Atmosphäre sorgte. Charli ergänzte: „Jedes einzelne Wochenende sind wir einfach feiern gegangen. Manchmal hat Aidan beim Aufbau einer Szene einfach The Prodigy aufgedreht.“ Charli ist inzwischen dabei, die ‚Brat‘-Ära hinter sich zu lassen. Bald wird sie ihr ‚Wuthering Heights‘-Begleitalbum veröffentlichen und trifft bewusst die Entscheidung, sich neuen Projekten zuzuwenden. Sie erklärte: „Nichts hält für immer – und niemand hält für immer. Ich glaube, das habe ich immer gewusst. Es ist cooler, einfach alles hinter sich zu lassen.“
Die ‚Guess‘-Interpretin genießt es, kreativ einen anderen Weg einzuschlagen. Bei der Premiere der Mockumentary beim Sundance Film Festival im vergangenen Monat sagte sie: „Im Moment bin ich – genau wie ich im Film – wirklich an dem Punkt, an dem ich will, dass ‚Brat‘ aufhört.“ Sie fuhr fort: „Ich glaube, für uns alle als Künstler gilt: Man will sich selbst herausfordern, man will die kreative Suppe, in der man steckt, komplett wechseln und für eine Weile in einer anderen Schüssel leben oder so. Ich möchte einfach mit diesen unglaublichen Regisseur*innen arbeiten – wie Aidan [Zamiri], Gregg Araki, Cathy Yan – mit Menschen, bei denen ich das Gefühl habe, dass ich mit ihnen komplett andere Leben führen kann.“





