Charlie McDowell zieht es vor „charakterorientierte“ Filme zu drehen, anstatt Big-Budget-Blockbuster.
Der neustes Film des 38-jährigen Regisseurs, ‚Windfall‘, erzählt die Geschichte eines Diebes, der in das Ferienhaus eines Milliardärs einbricht. Er ist dort eigentlich nur auf der Suche nach Geld und Wertsachen, allerdings laufen die Dinge gehörig aus dem Ruder, als unerwartet die Hauseigentümer auftauchen und seinem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung machen. Der Einbrecher entscheidet, das Pärchen zu fesseln und 150.000 Dollar zu erpressen.

McDowell wurde gefragt, welche Art von Film er machen würde, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Woraufhin er antwortete: „Ich bin wahrscheinlich die falsche Person, um diese Frage zu stellen, weil ich keine Ambitionen habe, eine große Story zu erzählen. Ich neige dazu, mich auf Dinge zu konzentrieren, die sehr charakterorientiert sind, und ich mag es, Charaktere zu sezieren und zu analysieren. Und so ist das Budget für mich weniger ein Thema, weil ich dazu neige, Geschichten von Menschen zu erzählen, die in Räumen reden.“

Der Filmemacher, der seit 2021 mit dem ‚Emily in Paris‘-Star und der ‚Windfall‘-Darstellerin Lily Collins verheiratet ist, erklärte zudem, dass er möchte, dass sich das Publikum eine eigene Meinung über einen Film bilden kann. Die Höhe des Budgets spiele keine Rolle dabei, Filme zu machen. In einem Interview mit ‚Collider‘ fügte er hinzu: „Wenn ich in der Lage bin, weiterhin Geschichten zu erzählen, die zum Nachdenken anregen und es dem Publikum ermöglichen, selbst zu denken und eigene Ideen zu haben, dann ist es das, was ich gerne tue. Ob das nun ein Film mit einem viel größeren Budget oder ein kleinerer Film ist, spielt für mich keine große Rolle. Es geht mir nur darum, Ideen und Charaktere innerhalb dieser Ideen zu erforschen.“

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