Charlize Theron kritisiert Chalamets Kunstansichten

Charlize Theron Old Guard 2 premiere - June 2025 - Avalon

Foto (c) Bang Showbiz // Charlize Theron Old Guard 2 premiere – June 2025 – Avalon

Charlize Theron hat Timothée Chalamet für dessen „leichtfertigen“ Aussagen über Ballett und Oper scharf kritisiert. Der ‚Marty Supreme‘-Darsteller hatte Anfang des Jahres für Aufsehen gesorgt, als er behauptete, „niemand interessiere sich mehr“ für diese Kunstformen. Die ‚Mad Max: Fury Road‘-Schauspielerin zeigte sich davon wenig beeindruckt und warnte, dass Chalamet durch KI ersetzbar sei – Live-Performances wie Tanz und Gesang hingegen nicht. Im Interview mit der Zeitung ‚The New York Times‘ erklärte Theron: „Tanz ist wahrscheinlich eines der härtesten Dinge, die ich je gemacht habe. Tänzer sind Superhelden. Was sie ihren Körpern zumuten – und das in völliger Stille.“ Nachdem ihr Interviewpartner scherzhaft „Sorry, Timothée Chalamet“ einwarf, legte die 50-Jährige nach: „Oh Mann, ich hoffe, ich treffe ihn eines Tages. Das war eine sehr leichtfertige Aussage über zwei Kunstformen, die wir ständig unterstützen müssen, weil sie es tatsächlich schwer haben.“ Die Oscar-Preisträgerin ergänzte: „In etwa zehn Jahren wird KI vielleicht Timothées Job machen können – aber sie wird niemals einen Menschen ersetzen, der live auf der Bühne tanzt.“ Zudem forderte sie mehr Respekt gegenüber anderen Kunstformen. Theron betonte, wie hart Tanz sei: „Das ist eines der diszipliniertesten Dinge, die ich je gemacht habe.“ Dadurch habe sie viel über Struktur und harte Arbeit gelernt. „Es hat mich gelehrt, hart zu sein. Es ist grenzwertig missbräuchlich“, offenbarte sie. Die 50-Jährige berichtete von Verletzungen, Blutinfektionen durch Blasen und davon, dass es keine freien Tage gebe. „Ich spreche wirklich davon, dass man durch seine Schuhe blutet. Und das ist etwas, das man jeden einzelnen Tag üben muss … diese Einstellung, dass man nicht aufgibt, dass es keine andere Option gibt – man macht weiter, man macht immer weiter“, schilderte sie. Chalamet hatte seine umstrittenen Aussagen in einem Gespräch mit Matthew McConaughey an der University of Texas gemacht. Dabei erklärte der 30-Jährige, er wolle nicht in Bereichen wie Ballett oder Oper arbeiten, „wo man darum kämpfen muss, etwas am Leben zu halten, obwohl sich niemand mehr dafür interessiert“.

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