Chris Columbus kritisiert Kevin-Filmfortsetzungen

Christopher Columbus – Getty – New York
Chris Columbus, der kreative Kopf hinter der Regie von ‚Kevin – Allein zu Haus‘ und ‚Kevin – Allein in New York‘, äußerte kürzlich seine Enttäuschung über die Entwicklung des Franchise. Nach den ersten beiden erfolgreichen Filmen, in denen Macaulay Culkin als Kevin McCallister brillierte, wurden mehrere Fortsetzungen ohne das Mitwirken des Regisseurs und des Hauptdarstellers produziert. ‚Kevin – Allein zu Haus 3‘, ‚Kevin – Allein zu Haus 4‘, ‚Kevin – Allein gegen alle‘ und die Neuauflage ‚Home Sweet Home Alone‘ brachten die Reihe zurück, jedoch aus Columbus‘ Sicht in eine falsche Richtung. Gegenüber ‚The Hollywood Reporter‘ kommentierte Columbus, dass ab dem dritten Teil die Qualität der Filme stark nachließ.
Macaulay Culkin zeigt Interesse an einem zukünftigen Projekt
Columbus machte deutlich, dass vor allem die Stunt-Sequenzen zu den Misserfolgen beitrugen. Zugleich merkte Culkin an, dass das Fehlen ihres ursprünglichen Teams ebenfalls einen bedeutenden Einfluss hatte. In letzter Zeit hat Culkin seine eigene Idee für einen zukünftigen Film skizziert, in dem er als erwachsener Kevin McCallister zurückkehrt. Während seiner Tournee ‚A Nostalgic Night with Macaulay Culkin‚ erklärte er, dass er der Idee einer Rückkehr in seine ikonische Rolle aufgeschlossen gegenübersteht.
Kevin McCallister als Erwachsener würde in Culkins Konzept entweder als Witwer oder Geschiedener auftreten und die Herausforderung meistern, ein Kind allein zu erziehen. Die geplante Handlung würde die Rollen der berüchtigten „Feuchten Banditen“ umdrehen, indem Kevin selbst derjenige ist, der nicht ins Haus darf. Das Haus dient in Culkins Vision als Metapher für die Beziehung zu seinem Sohn, wobei Kevin den emotionalen Zugang zu seinem Kind wiederfinden muss. Culkin sagte, dass er dieser neuen Filmidee positiv gegenübersteht, wenn sie richtig umgesetzt wird.





