Chris Hemsworth misst ‚absurden‘ Hollywood-Preisen keinen Wert mehr bei

Foto (c) Bang Showbiz // Chris Hemsworth attends Limitless: Live Better Now – Season 2 Premiere – Famous
Chris Hemsworth misst „absurden“ Hollywood-Auszeichnungen oder Einspielergebnissen an den Kinokassen keinen großen Wert mehr bei.
Der ‚Thor‘-Star (42) gibt zu, dass er früher glaubte, eine Nominierung für einen prestigeträchtigen Preis oder der Erfolg eines extrem umsatzstarken Film-Franchises würde ihm helfen, sich „gut“ zu fühlen. In den letzten Jahren habe sich sein Verständnis von Erfolg jedoch komplett verändert – und er lege keinen Wert mehr auf solche „äußeren Dinge“. Gegenüber der Zeitung ‚The Guardian‘ sagte er: „Früher dachte ich, wenn ich vielleicht für irgendetwas nominiert würde, würde ich mich besser fühlen. Oder wenn ich den erfolgreichsten Film aller Zeiten hätte oder ein weiteres Franchise starten würde, dann wäre ich erfüllt. Das ist absurd. Mein Selbstwert hängt nicht mehr von all diesen äußeren Dingen ab – auch wenn ich mich immer noch daran erinnern muss.“
Chris erklärte weiter, dass er sich der „Zerbrechlichkeit“ des Lebens bewusster geworden sei, seit bei seinem Vater Craig Alzheimer diagnostiziert wurde. Heute messe er der Zeit, die er mit seiner Frau Elsa Pataky und ihren Kindern – Tochter India sowie den Zwillingen Sasha und Tristan – verbringt, einen viel höheren Wert bei. Er fügte hinzu: „Mein Drang, immer weiter nach vorne zu preschen, wurde stark gebremst. Ich bin mir der Zerbrechlichkeit der Dinge viel bewusster geworden. Man beginnt zu denken: ‚Mein Vater wird nicht für immer da sein.'“
Chris räumte außerdem ein, dass viele seiner früheren Filmrollen vor allem wegen der hohen Gagen zustande gekommen seien. Er erklärte: „Ich dachte mir: ‚Ich komme aus dem Nichts. Wer bin ich, so viel Geld abzulehnen?‘ Ich habe Entscheidungen gerechtfertigt, die nicht die reinsten kreativen waren – aber ich kann das Haus meiner Eltern bezahlen oder meinen Cousins helfen …“ Der Schauspieler betonte zudem, dass er sich sowohl vor als auch hinter der Kamera eine neue Persona geschaffen habe, um seine Unsicherheiten zu verbergen. Er sagte: „Die Figur, die man in Interviews sieht, und die Darstellung meiner selbst in den letzten zwei Jahrzehnten in Hollywood – das bin ich, aber es ist auch eine Kreation. Es ist das, was ich dachte, was die Leute sehen wollten.“





