Christina Applegate

Sara De Boer/startraksphoto.com

Christina Applegate: Unglaubliche Vorwürfe von einem Online-Troll

Die Welt besteht nicht nur aus netten Menschen. Diese Erfahrung machte auch Christina Applegate (51), aber die Schauspielerin ('Eine schrecklich nette Familie') knöpfte sich eine dieser Zeitgenossinnen vor.

"Unglückliche Entscheidung"

Die Amerikanerin hatte 2021 offenbart, dass sie an Multipler Sklerose (MS) leidet, einer Nervenkrankheit, die in Schüben voranschreitet. Mittlerweile kann sie nur noch mithilfe eines Stocks gehen. Trotzdem lässt sie es sich nicht nehmen, weiterhin auf dem roten Teppich zu erscheinen. Was wiederum einige Online-Trolle dazu einlädt, fiese Sprüche abzulassen. Doch der Serienstar schoss zurück "Sooooo, ich habe die unglückliche Entscheidung getroffen, mir einige Kommentare zu einem Artikel von 'People' über mich und meine Kinder bei den CCA anzuschauen", twitterte die Darstellerin. "Natürlich habe ich ihr gesagt, dass das nicht nett war. Das war ihre Antwort." Eine Dame meinte nämlich, dass Christinas körperliche Gebrachen nicht durch ihre Krankheit, sondern von Schönheitsoperationen herrühren.

Christina Applegate veröffentlichte Troll-Kommentare

Christina Applegate veröffentlichte einen Screenshot der der Kommentare. Dort stand: "MS hat dich nicht so aussehen lassen, wie es ein Schönheitschirurg getan hat. Du bist eine Betrügerin und bist nicht (Christina) Applegate." Dann haute sie noch einmal drauf: "Es war auch noch ein schlechter Schönheitschirurg." Die so Angegriffene konnte nur staunen: "Was ist los mit solchen Leuten? Darüber kann ich doch nur lachen."

Die Mutter einer Tochter will sich und ihre Krankheit nicht verstecken. Im Interview mit der 'New York Times' stellte sie klar. "So werden mich die Leute sehen. Ich habe 18 Kilo zugenommen. Ich kann ohne Stock nicht mehr gehen. Ich möchte die Leute wissen lassen, dass ich mir dessen sehr who bewusst bin." Aber in manche Köpfe geht so etwas anscheinend nicht hinein. Man kann nur hoffen, dass Christina Applegate diese Angriffe tatsächlich so leicht wegsteckt wie es den Anschein hat.

Bild: Sara De Boer/startraksphoto.com