Wie kann man trotz Omicron weiter ein Restaurant betreiben, in dem die Gäste geschützt sind? Das ist die große Frage, die auch Tim Mälzer (50) umtreibt. Und so hat der TV-Koch ('Kitchen Impossible') die Konsequenzen aus der aktuellen Pandemie-Lage gezogen: Sein Restaurant Bullerei in Hamburg macht ab Sonntag (9. Januar) für drei Wochen Betriebspause.

Mehr als nur ein Bewirtungsauftrag

Das verkündete der Star am Donnerstag in einer Videobotschaft auf Instagram. Darin bedankte er sich bei seinen Gästen, die "das vergangene Jahr 2021 zu einem fantastischen Jahr für uns gemacht haben" und für "großartige Momente" gesorgt hätten, sowie bei seinen Mitarbeitern, die halfen, die Bullerei nach dem Umbau und der Corona-Pause zu altem Glanz zurückzuführen. Doch das Restaurant habe mehr als nur einen Bewirtungsauftrag. Tim Mälzer ist sich auch der Fürsorgepflicht für seine Gäste und Angestellten bewusst.

Tim Mälzer macht Pause

"In Anbetracht der wachsenden Infektionszahlen und der bevorstehenden 2G-plus-Regel, haben wir uns dazu entschieden, ab dem 9. Januar 2022 in einen ca. 3-wöchigen 'Betriebsurlaub' zu gehen", hieß es im Begleittext zum Video. In der Zwischenzeit wolle man an einem 2G-plus-Konzept arbeiten, welches für alle erträglich sei — der Betrieb steht voll hinter den Maßnahmen. Auch eine neue Speisekarte soll es geben.

Es scheint also, als schaue der Starkoch trotz Corona wieder optimistisch in die Zukunft. Zur zweiten Welle Ende 2020 war der Hamburger noch frustriert über die Zwangsschließungen gewesen, wie er damals in der Sendung 'Markus Lanz — Das Jahr 2020' gestand. Gerade der Gastronomiesektor hätte alles getan, um Vorgaben umzusetzen und Gäste sicher zu bedienen: "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, weil man sich bei uns unter kontrollierten Bedingungen treffen kann." An diesem Konzept feilt Tim Mälzer jetzt weiter — zur Sicherheit aller Beteiligten.

Bild: Georg Wendt/picture-alliance/Cover Images