Dakota Johnson und Taylor Swift verbindet ihre Liebe zu True Crime
Dakota Johnson und Taylor Swift können offenbar stundenlang über True Crime sprechen.
Dakota Johnson und Taylor Swift können offenbar stundenlang über True Crime sprechen.
Genau diese gemeinsame Leidenschaft spielte auch bei Swifts neuem Musikvideo 'Patient Zero' eine Rolle. Johnson ist neben Colin Farrell und Cara Delevingne in dem aufwendig inszenierten Video zu sehen, das am Sonntag (27. September) bei den MTV Video Music Awards Premiere feierte. Die 36-Jährige spielt darin eine Frau, deren Beziehung zur von Farrell verkörperten Figur offenbar von Missbrauch geprägt ist. Swift tritt als Geist seiner verstorbenen Ehefrau auf und ist dabei genauso gekleidet wie Johnsons Figur.
Die Idee sei bereits seit längerer Zeit in Vorbereitung gewesen, verriet Johnson im Gespräch mit Greg James bei BBC Radio 1. "Taylor und ich sind wirklich gute Freundinnen, und wir reden sehr viel über alles, wirklich über alles auf diesem Planeten", sagte sie. Ein Thema komme dabei besonders häufig zur Sprache: "Ein großer Teil davon ist True Crime."
Johnson schwärmte zugleich von der Kreativität ihrer Freundin. Swift sei "ein Genie", erklärte sie. Wenn es darum gehe, ganze Welten zu erschaffen, sei das Innere ihres Kopfes für Johnson ein "wundersames, komplexes Wunderland". Als Swift sie fragte, ob sie in dem Video mitspielen wolle, musste Johnson deshalb nicht lange überlegen. "Natürlich mache ich alles mit ihr", sagte sie. "Mit ihr hat man den meisten Spaß." Auch privat verbindet die beiden eine enge Freundschaft. Johnson gehörte ebenso wie BBC-Moderator Greg James zu den rund 1.000 Gästen bei Swifts Hochzeit mit Travis Kelce im Madison Square Garden im Juli. Die Feier sei "so schön" gewesen und habe genau zu Swift gepasst. "Es war alles, wovon sie geträumt hat", erzählte Johnson. Auf die Frage, ob die Öffentlichkeit irgendwann Fotos von der Hochzeit zu sehen bekommen werde, fiel ihre Antwort allerdings denkbar knapp aus: "Nein."
Nach der Premiere von 'Patient Zero' meldete sich Swift selbst ausführlich zu dem Projekt zu Wort. Besonders begeistert zeigte sie sich von der Zusammenarbeit mit Kameramann Emmanuel Lubezki. Ihm bei der Arbeit zuzusehen und von ihm zu lernen, sei für sie "wie etwas aus einer Traumsequenz" gewesen. Auch Johnson und Farrell dankte sie dafür, ihr "ihre Zeit, ihren Geschmack und ihr Talent" anvertraut zu haben. Mit Johnson während eines kompletten Drehs im Partnerlook herumzulaufen und dabei gemeinsam zu kichern, sei "eine neue und wirklich wunderbare Erfahrung" gewesen, scherzte Swift. Über Farrell schrieb sie, seine Darstellung des Bösewichts sei noch beeindruckender, wenn man ihn privat kenne. Tatsächlich sei der Schauspieler "ein absoluter Lichtblick" und ausgesprochen freundlich. Cara Delevingne bekam ebenfalls einen augenzwinkernden Dank: "Cara, danke, dass du zugestimmt hast, die lüsterne andere Frau zu spielen. Dafür sind Freunde da?"
Mit 'Patient Zero' wollte Swift mehrere ihrer liebsten filmischen und literarischen Genres miteinander verbinden. "Ich wollte Elemente aus Gothic-Geistergeschichten, True Crime und Psychothrillern einbauen", erklärte sie. Auch das Haus, in dem ein großer Teil des Videos spielt, besitzt eine symbolische Funktion. Es stehe für "die Kälte einer Beziehung, die verblasst und verkümmert ist".
Swift bedankte sich deshalb ausdrücklich bei Produktionsdesigner Ethan Tobman sowie bei Editor Chancler Haynes. Zum Abschluss würdigte sie die MTV VMAs dafür, dem Video seine Weltpremiere auf jener Bühne ermöglicht zu haben, die wie kaum eine andere mit der Geschichte des Musikvideos verbunden ist.