Dakota Johnson bezeichnet die Dreharbeiten zu ‚Fifty Shades of Grey‘ als tägliche Herausforderung – wegen Autorin E. L. James.
Die britische Schriftstellerin steckt hinter der erfolgreichen Buchreihe, die später auch als Verfilmung auf die große Leinwand kam. Allerdings gab es während des Drehs wohl starke Spannungen zwischen James und den Filmemachern sowie Schauspielern. „Sie hatte viel kreative Kontrolle – den ganzen Tag lang und jeden Tag. Sie hat einfach verlangt, dass bestimmte Dinge passieren“, klagt Dakota im Gespräch mit dem ‚Vanity Fair‘-Magazin. „Es gab Dinge im Buch, die einfach nicht in einem Film funktioniert hätten, wie den inneren Monolog, der zuweilen unglaublich kitschig ist. Es würde nicht funktionieren, ihn laut auszusprechen.“

Über die Arbeit mit der Autorin schimpft die 32-Jährige: „Es war immer ein Kampf. Immer.“ Beide Parteien hätten komplett verschiedene Ansichten gehabt, wie der Film aussehen sollte. „Wir drehten die Szenen, die Erika [James] wollte, und dann drehten wir die Szenen des Films, die wir wollten“, berichtet Dakota. „In der Nacht davor schrieb ich Szenen mit dem alten Dialog um, damit ich hier und da eine Zeile hinzufügen konnte. Es herrschte ständig Chaos.“

Trotz allem bezeichnet die Hollywood-Darstellerin James als „sehr nette Frau“, die immer „lieb“ zu ihr gewesen sei. „Ich bin dankbar dafür, dass sie mich in diesen Filmen wollte“, betont sie. Rückblickend bereue Dakota nicht, die Rolle von Anastasia Steele übernommen zu haben.

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