Damian Marley gibt seinem Sohn wichtige Ratschläge für die Musikkarriere

Damian Marley gibt seinem Sohn wichtige Ratschläge für die Musikkarriere.

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Damian Marley gibt seinem Sohn wichtige Ratschläge für die Musikkarriere
Foto: BANG Media International / Avalon

Damian Marley ist stolz darauf, dass sein Sohn Elijah in die musikalischen Fußstapfen der berühmten Familie treten möchte.

Der 48-jährige Reggae-Musiker, dessen Vater die Legende Bob Marley war, unterstützt den Teenager bei seinen ersten Schritten in der Musikbranche. Gleichzeitig möchte er ihm vermitteln, dass Talent allein nicht ausreicht, um erfolgreich zu sein. Im Gespräch mit dem Magazin 'People' betonte Damian, wie entscheidend kontinuierliches Üben für eine musikalische Laufbahn sei. "Übung macht den Meister. Man muss dranbleiben. All die großen Künstler, die man heute sieht, haben viel Zeit investiert, um ihr Können zu perfektionieren. Das Endergebnis bekommt jeder mit, aber die ganze Arbeit im Hintergrund bleibt oft unsichtbar", erklärte der Sänger von 'Welcome to Jamrock'.

Elijah entwickelt seine Fähigkeiten offenbar stetig weiter. Er beschäftigt sich mit verschiedenen Instrumenten und spielt nach Angaben seines Vaters sowohl Klavier als auch Schlagzeug ziemlich gut. Erste eigene musikalische Ideen entstehen ebenfalls bereits. Einen besonderen Grund zur Freude hatte Damian kürzlich, als sein Sohn bei einer seiner Veröffentlichungen mitwirkte. "Ich habe gerade einen sogenannten Juggling-Rhythmus mit dem Namen 'No Better Rhythm' herausgebracht, bei dem mein Sohn Schlagzeug spielt", berichtete der Musiker. Bei aller Begeisterung für die Fortschritte seines Nachwuchses macht er jedoch deutlich, dass die schulische Ausbildung Vorrang hat. "Er geht noch zur Schule und muss seine Ausbildung erst abschließen. Bildung kommt zuerst." Für die Zukunft seines Sohnes hat Damian dennoch große Hoffnungen. Elijah stand bereits gemeinsam mit seinem Vater auf der Bühne und interessiert sich seit seiner Kindheit für Musik. "Er war schon als kleiner Junge immer in unserer Nähe und hat sich dafür interessiert, was wir machen", erzählte der fünffache Grammy-Gewinner. Dabei orientiere sich der Teenager auch an seinem Vater und seinen Onkeln.

Damian selbst begann ungefähr im Alter von 13 Jahren, eigene Songs zu schreiben. Unterstützung erhielt er dabei von seinem älteren Bruder Stephen Marley, der heute 54 Jahre alt ist. Seine musikalischen Einflüsse reichen weit über das Werk seines berühmten Vaters hinaus. In seiner Kindheit sei zu Hause ständig Musik gelaufen. Seine Mutter habe eine große Leidenschaft dafür gehabt und sogar öffentlich Jazz gesungen. Später begeisterte er sich vor allem für Dancehall-Musik der 1980er-Jahre. Künstler wie Peter Metro, Shabba Ranks, Papa San und Ninjaman seien damals seine Vorbilder gewesen. Auch Hip-Hop sowie die Musik von Nat King Cole, Sade und David Bowie prägten seinen Geschmack.

Obwohl Bob Marleys Songs ihn von klein auf begleiteten, wurde Damian die Bedeutung des väterlichen Vermächtnisses erst mit zunehmendem Alter bewusst. Vor allem als er selbst professionell Musik veröffentlichte und Medien Vergleiche zwischen Vater und Sohn zogen, habe sich sein Blick darauf verändert. "Man wächst zunächst einfach frei auf und macht das, was man liebt", sagte Damian. Erst durch die öffentliche Aufmerksamkeit habe er stärker wahrgenommen, welche Erwartungen mit seinem berühmten Nachnamen verbunden seien. Im Studio stehe für ihn allerdings weiterhin die Musik im Mittelpunkt: "Es geht einfach darum, ich selbst zu sein."