David Odonkor

Elmar Kremser/SVEN SIMON/picture-alliance/Cover Images

David Odonkor zeigt sich uneinsichtig: "Im Dschungelcamp ist es nicht üblich, einen nackten Po zu zeigen"

Für David Odonkor (39) ist das Abenteuer Dschungel bereits beendet. Am Montag (29. Januar) wurde der ehemalige Fußballer vom Publikum von 'Ich bin ein Star — Holt mich hier raus!' aus dem Camp gewählt. Zuvor war der Sportler vor allem durch sein Gemecker über die Freizügigkeit seiner Mitkandidatinnen aufgefallen.

Bitte anziehen!

Wir erinnern uns: David hatte an Leyla Lahouar und Kim Virginia die Bitte gerichtet: "Ich habe eine Frage an die beiden Mädels. Leyla und Kim, könntet ihr euch bitte etwas anziehen?" Das war für die beiden bei über 30 Grad im australischen Sommer aber keine Option, und während Social Media gespalten war, schlugen sich viele auf die Seite der Frauen. Ex-Kandidatin Tara Tabitha äußerte gar den Verdacht: "Sobald eine Frau Kurven hat, wird sie sexualisiert. Dass Lucy den ganzen Tag im Bikini-Oberteil rumläuft, stört ihn nicht. Nicht die Freizügigkeit der Mädels ist das Problem, sondern seine Gedanken." Doch im Interview mit 'Bild' legt der Gescholtene Ex-Dschungelcamper jetzt nach und zeigt sich uneinsichtig. Nicht er sei das Problem.

David Odonkor hat sich entschuldigt

Er sei "ehrlich und direkt", so David Odonkor — eine gern genommene Entschuldigung von Leuten, die eigentlich wissen, dass sie sich zu weit aus dem Fenster gelehnt haben. "Im Dschungelcamp ist es nicht üblich, einen nackten Po zu zeigen", machte er seine moralischen Maßstäbe zur allgemein gültigen Regel. "Wenn man 34 Stunden lang nur mit einem Tanga herumläuft und Aufmerksamkeit sucht – was an sich nicht negativ ist, das habe ich auch den Mädels gesagt – dann ist das für mich nicht okay." Das ginge vielleicht für 'Love Island', aber das Dschungelcamp habe schließlich "Klasse". Immerhin habe er sich am Folgetag bei Leyla entschuldigt und ihr klargemacht, dass seine Bemerkungen nicht böse gemeint waren. "Sie reagierte entspannt und meinte, dass sie meine Meinung akzeptiert habe. Damit war die Angelegenheit erledigt", versicherte David Odonkor.

Bild: Elmar Kremser/SVEN SIMON/picture-alliance/Cover Images

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