Debbie Harry will nur mit ihren „originalen Jungs“ als Blondie auftreten

Blondie performing at Manchester O2 Apollo
Debbie Harry hat klare Ansichten, wenn es um den Namen ihrer ikonischen Band Blondie geht. Die talentierte Frontfrau möchte nicht unter dem Bandnamen auftreten, wenn nicht auch ihre „originalen Jungs“ auf der Bühne stehen. Nach dem Verlust von Schlagzeuger Clem Burke im April, der leider im Alter von 70 Jahren verstarb, und der gesundheitlichen Auszeit von Gitarrist Chris Stein, der mit 75 Jahren nicht mehr auf Tour geht, stellt sich die 80-jährige Sängerin gegen Auftritte mit nur einer handvoll „Ersatzbandmitgliedern“.
Debbies Ehrfurcht vor ihrer Bandgeschichte
In einem Gespräch mit ‚NME‘ erklärte Debbie: „Chris, Clem und ich waren die einzigen ursprünglichen Mitglieder, die Live-Shows gespielt haben. Wir haben gerade Clem verloren und da Chris nicht mehr spielt… vielleicht könnte sich das ändern.“ Die Musiker, mit denen sie bis zur letzten Tour zusammengearbeitet hat, lobte sie als „großartig“ und gestand ein, dass es ein Privileg war, mit Glen Matlock von den Sex Pistols zusammenzuarbeiten. „Ich habe einfach das Gefühl, dass sie irgendwie mehr von der Identität verdienen.“
Trotz der Unsicherheiten in Bezug auf Auftritte hat Debbie immer noch Lust, Blondie-Songs live zu spielen – allerdings unter einem anderen Banner. „Vielleicht könnte ich eine Art Version unter dem Dachbegriff Blondie umbenennen… wie ‘Blondie Presents’. Dann wäre ich versucht“, gesteht sie. Doch sie bleibt dabei: „Ich fühle mich nicht wohl, ohne meine originalen Jungs auf die Bühne zu gehen und es Blondie zu nennen. Das macht für mich keinen Sinn.“ Auch wenn die Tourneen der Vergangenheit angehören, dürfen sich die Fans im kommenden Frühjahr auf ein neues Studioalbum mit dem Titel ‚High Noon‘ freuen, auf dem Clem posthum zu hören sein wird.





