Dringender Aufruf von Annas Freunden: „Das entspricht nicht ihrem Willen“

picture alliance / PIC ONE | Ben Kriemann
Der plötzliche Tod von AnNa R. erschüttert noch immer die Fans und Freunde der ehemaligen Sängerin des Duos Rosenstolz, bekannt durch ihren Hit ‚Ich geh in Flammen auf‘. Am Sonntagabend, dem 16. März, wurde sie leblos in ihrer Wohnung in Berlin aufgefunden. Seitdem ist das Netz in Trauer versunken, und Tausende haben ihr Mitgefühl bekundet.
Spekulationen im Netz
Die Grünen-Politikerin Claudia Roth bezeichnete AnNa R. als „eine der charismatischsten Sängerinnen“, die „viel zu früh“ von uns gegangen ist. Mit ihren gefühlvollen Liedern über Liebe und Hoffnung und ihrer einzigartigen Stimme hat sie die Herzen vieler Menschen berührt. Auch Lucy Diakovska von den No Angels äußerte, AnNa R. sei für sie „meine Heldin“. Dennoch haben sich inmitten der Trauer unvermeidlich auch einige Spekulationen breitgemacht. Viele fragen sich, was zu dem frühen Tod der Künstlerin geführt hat. Die Berliner Polizei hat zwar bestätigt, dass keine Anzeichen von Fremdverschulden vorliegen, doch das hat die Online-Detektive nicht davon abgehalten, weiter zu rätseln.
Um der Trauer Ausdruck zu verleihen, postete der Freundeskreis von AnNa R. am Mittwoch ein Statement auf ihrem Instagram-Account. Darin bedankten sie sich für die große Anteilnahme und baten gleichzeitig um Respekt: „Seitdem wir Annas Tod am Montagnachmittag vermelden mussten, wird in den sozialen Medien und in der Presse viel über die Umstände spekuliert.“ Sie erinnerten daran, dass AnNa R. sich immer um ihre Privatsphäre bemühte. „Es würde ihr gefallen, wenn ihr, liebe Fans und Freunde, eine Kerze für sie anzündet und ihre Songs spielt und teilt. Mehr hätte sich unsere ‚Astronautin‘, die jetzt ’schwerelos und frei‘ ist, nicht gewünscht.“
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